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BMVI fördert „Silicon Economy“ mit 25 Millionen Euro

Überreichte dem Fraunhofer IML heute einen Förderbescheid von 25 Millionen Euro: Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer 
© Foto: Fraunhofer IML

Zum Auftakt des diesjährigen Zukunftskongress Logistik hat das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML einen Förderbescheid für das Großprojekt „Silicon Economy Logistics Ecosystem“ in zweistelliger Millionenhöhe von Bundesminister Andreas Scheuer erhalten.


Datum:
15.09.2020
Autor:
Eva Hassa
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Dortmund. Am Dienstag, den 15. September fiel der Startschuss zur dreitägigen Kongress „Zukunftskongress Logistik – 38. Dortmunder Gespräche“, die das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML in Dortmund im Coronajahr 2020 als Webkonferenz ausrichtet. Zum Auftakt der traditionsreichen Dortmunder Gespräche, die in diesem Jahr unter dem Motto „Mit Künstlicher Intelligenz in die Silicon Economy“ stehen, kann sich die Veranstalterin über eine millionenschwere Förderung ihres Großprojekts „Silicon Economy Logistics Ecosystem (SELE)“ freuen: Der Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer übergab im Rahmen seines Grußworts einen Förderbescheid in Höhe von rund 25 Millionen Euro.

„Wir erleben ein neues Zeitalter in der Logistik: Künstliche Intelligenz hilft, Warenströme neu zu organisieren, Verkehre effizienter zu machen und Emissionen zu reduzieren. Damit die deutsche Logistikbranche auch weiter Weltspitze bleibt, treibt sie ihre Digitalisierung entschlossen voran. Das BMVI unterstützt dies mit dem Projekt Silicon Economy als Teil unseres Innovationsprogramm Logistik 2030, einem echten Push für die Digitalisierung", unterstrich der Bundesverkehrsminister. 

Größtes Forschungsprojekt seit zehn Jahren

Mit dem größten Forschungsprojekt seit zehn Jahren will das Fraunhofer IML als Gegenentwurf zum Silicon Valley einer dezentralen und offenen Plattformökonomie in Deutschland und Europa zum Durchbruch verhelfen. Dazu arbeiten die Wissenschaftler in Entwicklungsprojekten an konkreten logistischen Problemlösungen. Unternehmen implementieren ausgewählte technische Komponenten dieser Projekte dann im laufenden Betrieb.

Open-Source-Ansatz 

Konkret soll am Ende eine Open-Source-Infrastruktur sowie Hard- und Software-Komponenten entstehen, die in einer Art digitalen Bibliothek öffentlich verfügbar sein werden. Das soll Unternehmen jeder Größe in die Lage versetzen, sämtliche Geschäftsprozesse entlang einer Lieferkette zu digitalisieren und zu automatisieren.

„In der Vergangenheit haben wir Maschinen automatisiert, in der Silicon Economy automatisieren wir Prozesse. Die vollständige Digitalisierung von Prozess- und Lieferketten mithilfe von Künstlicher Intelligenz wird in der Logistik ein neues Zeitalter einläuten“, sagte Michael ten Hompel, geschäftsführender Institutsleiter des Fraunhofer IML. (mh)

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