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BMDV: Per Digitalisierung Verkehr verlagern

Das Bundesverkehrsministerium will mit Hilfe von digitalisierten GST-Punkten mehr Schwertransporte auf die hohe See verfrachten
© Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/picture alliance

Um mehr Schwertransporte auf die Wasserstraße zu bekommen, plant das Bundesverkehrsministerium den Aufbau einer digitalen Datengrundlage zur Integration von GST-Übergabepunkten an Bundeswasserstraßen.


Datum:
19.07.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher
Lesezeit: 
2 min
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GST-Übergabepunkte sollen künftig dazu beitragen, dass mehr Schwergüter auf die umweltfreundlichen Verkehrsträger Schiff und Bahn verlagert werden. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) arbeitet am Aufbau einer digitalen Datengrundlage zur Integration von GST-Übergabepunkten, die beispielsweise an Binnenhäfen oder RoRo-Rampen in das Verfahrensmanagement für Großraum- und Schwertransporte (VEMAGS) integriert werden. Dazu ist eine Webapplikation in Planung, die einen bi-modalen, GST-fähigen Routenplaner enthält und Korridore für den Vor- und Nachlauf auf der Straße beinhaltet.

Planbare Schwertransporte auf dem Wasser

Hintergrund ist die Tatsache, dass derzeit der größte Teil an schweren Gütern immer noch über die Straße transportiert wird. Und das, obwohl Schwertransporte auf der Straße sehr aufwändig sind, zahlreiche Genehmigungen nötig machen und einen enormen Planungsaufwand verursachen. Schwertransporte mit Binnenschiffen hingegen sind regelmäßig und gut planbar durchzuführen, sofern die intermodale Anbindung zur Verfügung steht. Würden künftig mehr schwere Ladungen auf Schiffen transportiert, käme das zum einen der Erreichung der Klimaziele zugute. Zum anderen käme es zu einer spürbaren Entlastung der Straßeninfrastruktur.

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