Lugano. Die „BVL-Bellheims“ trafen sich zu ihrer zweiten Veranstaltung vom 14. bis zum 16. August in Lugano. Dieser 2008 ins Leben gerufene Freundeskreis früherer BVL-Gründer und Mandatsträger hat sich zum Ziel gesetzt, regelmäßig und ohne hierarchische Rücksichtnahme die aktuelle Entwicklung und Lage der Branche zu debattieren und zu bewerten. Aktuell im Mittelpunkt stand das Thema Krisenbewältigung. Dabei ziehen die „BVL-Bellheims“ folgendes Fazit: Wir sind uns aus all unserer Erfahrung ganz sicher: Die Globalisierung setzt sich weiter fort. Aber trotz des leichten Wachstums im 2. Quartal 2009 wird der Erholungsprozess bis zu drei Jahre andauern. Es gilt, Arbeitsplätze und Kapazitäten zu erhalten, die Strukturen den Wettbewerbsbedingungen anzupassen und Effizienzen mit Hilfe der Logistik zu heben. Hier liegt die so oft beschworene Chance in der Krise: Die Logistik wächst in eine erweiterte Schlüsselposition und wird ein wichtiger Faktor für die Produktivitätsgewinnung. Die Logistik kann damit in eine neue Dimension starten. Ein anhaltender Outsourcing-Prozess steigert die quantitative und qualitative Nachfrage und führt zur Industrialisierung der logistischen Funktionen. So wird die Logistik in ca. fünf Jahren in der Wertschöpfungstabelle an führender Position stehen. Sie leistet diesen Beitrag durch einen steigenden Integrationsgrad in den unternehmensübergreifenden globalen Prozessen. Damit ist die Logistik der wichtige Wachstumsfaktor. Die Mitglieder des Freundeskreises: Dr. Hans-Peter Stabenau, Professor Helmut Baumgarten, Professor Dr. Dr. Eberhard Gottschalk, Dieter Seegers-Krückeberg, Dr. Rudolf von Borries, Professor Dr. Wolfgang Prümper, Dieter Bock und Detthold Aden. (wa)
„Bellheims“ tagten in Lugano
Mitglieder des BVL-Freundeskreises: Erholung wird drei Jahre dauern