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Baustellen auf der Seidenstraße verzögern Güterverkehr

Die Situation im Schienenverkehr zwischen Asien und Europa ist weiter angespannt (Symbolbild)
© Foto: Armin Weigel/dpa/picture-alliance

Die Lage im Schienengüterverkehr bleibt auch wegen des GDL-Streiks angespannt, dazu kommen Behinderungen durch Baustellen.

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Hedehusene. Weiterhin zeichnet sich keine Entspannung der Situation im Schienenverkehr zwischen Asien und Europa ab. Das berichtet das dänische Transport- und Logistikunternehmen DSV. Umfangreiche Baustellen entlang der Seidenstraße sowie Rückstaus aufgrund der wiederholten Lokführerstreiks in Deutschland sorgen für einen eingeschränkten Güterverkehr.

Die seit Wochen andauernden Rückstaus in der weißrussischen Grenzstation und Umschlagsanlage Brest verstärken sich weiter. Inzwischen warten mehr als 3000 Waggons auf die Überführung, so dass sich die Standzeiten der Züge in Weißrussland immer weiter ausdehnen, meldet DSV. Zudem ist das Containeraufkommen immer noch überdurchschnittlich hoch. Einige Behälter stehen zur Abholung an, andere zur Weiterbeförderung nach Hamburg oder Duisburg, was zu einer längeren Umladezeit in Malaszewicze führt.

Kein Problem für ÖBB

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) bestätigen „starke Verzögerungen“ aufgrund von Bauarbeiten im Raum Brest/Malaszewicze. „Die Züge fahren aber weiter, auch wenn teilweise mit ein bis zwei Wochen Verspätung zu rechnen ist“, teilte ein Sprecher der ÖBB mit. „Die Güterzüge der ÖBB Rail Cargo Group fahren hauptsächlich über die Ukraine an der Grenze Chop/Zahony. Hier gab es bisher keine Probleme und keine Verzögerungen.“ (ms/sn)

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