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Bauarbeiten für LNG-Terminal in Wilhelmshaven können starten

Die Bauarbeiten für LNG-Terminal in Wilhelmshaven können starten
© Foto: ZB/euroluftbild/picture-alliance

Gemessen an bisherigen Planungsroutinen bei vielen Großvorhaben dürfte es in Rekordzeit geklappt haben: Der Weg für den Bau des ersten deutschen LNG-Terminals in Wilhelmshaven ist frei. Aber das Tempo hat trotz der Abhängigkeit von Russland nicht nur Freunde.


Datum:
05.07.2022
Autor:
Stefanie Schuhmacher/ dpa
Lesezeit: 
2 min
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Deutschlands erstes Terminal für verflüssigtes Erdgas (LNG) zum Ersatz russischer Pipeline-Lieferungen in Wilhelmshaven darf ab sofort gebaut werden. Das Gewerbeaufsichtsamt Oldenburg genehmigte das Projekt nach Angaben des Energiekonzerns Uniper vom Montag. Die Behörde erklärte, sie habe am Freitag die Zulassung für den vorzeitigen Beginn der Arbeiten auf dem Anleger und an Land erteilt. 

Betrieb ab Winter

Uniper peilt an, das Terminal ab dem Winter betreiben zu können. Die Landesregierung spricht vom 21. Dezember als Zieldatum. Konzernchef Klaus-Dieter Maubach verwies auf die Bedeutung des Projekts für die Gasversorgung. Es wird befürchtet, dass Russland die bereits reduzierten Verkäufe auch in die Bundesrepublik weiter drosseln oder einstellen könnte. LNG ist unter hohem Druck verflüssigtes Erdgas, kann per Schiff transportiert werden und soll Ausfälle herkömmlichen Gases abfedern.

Über das Terminal sollen bis zu 7,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas im Jahr umgeschlagen werden. Das entspräche etwa 8,5 Prozent des aktuellen deutschen Gasbedarfs.

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