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Baden-Württemberg: Mehr Unfälle mit LKW

Im ersten Halbjahr waren in Baden-Württemberg bei mehr als 7000 Unfällen LKW verwickelt
© Foto: ddp/Andreas Meyer

Die Zahl der Unfälle mit LKW stieg im ersten Halbjahr um 6,3 Prozent / Dabei starben 15 Menschen mehr als im ersten Halbjahr 2009


Datum:
26.07.2010
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Stuttgart. Auf den Straßen in Baden-Württemberg sind im ersten Halbjahr deutlich weniger Menschen getötet oder verletzt worden als im Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Unfälle insgesamt stieg um 2,5 Prozent erneut leicht auf 128.981. Dabei starben 209 Menschen, 3838 wurden schwer verletzt. Das teilte das Innenministerium am Montag in Stuttgart mit.

Das entspricht einem Rückgang von je rund zehn Prozent. Bei knapp einem Viertel der Unfälle (23 Prozent) war zu schnelles Fahren die Ursache. Bei 19 Prozent der Unfälle nahm ein Fahrer jemand anderem die Vorfahrt. Oft ist auch der zu geringe Sicherheitsabstand die Unfallursache (16 Prozent). 

Sorge bereitet der Polizei jedoch die Zahl der Unfälle mit LKW. Bei 7249 Unfällen (plus 6,3 Prozent) starben 58 Menschen, das sind 15 mehr als im ersten Halbjahr 2009. Auch die Zahl der Schwerverletzten stieg von 343 auf 391 Menschen. "Wir hoffen, die negative Entwicklung bis zum Jahresende durch intensive Überwachungsmaßnahmen wieder umkehren zu können", sagte Innenminister Heribert Rech (CDU).

Positiv sieht Rech, dass der Anteil der Unfälle mit Motorradfahrern gesunken sei und dabei auch deutlich weniger Menschen starben. Insgesamt kamen bei 1871 Unfällen (erstes Halbjahr 2009: 2237) 41 Menschen ums Leben, knapp ein Fünftel weniger als im ersten Halbjahr 2009. Grund für den Rückgang seien zum einen das unbeständige Wetter, aber auch die zahlreichen Kontrollen und Infoveranstaltungen.

Rech hofft, bei der Jahresbilanz ebenfalls positive Zahlen vorlegen zu können. Allerdings habe es im Juli mit 30 Opfern deutlich mehr Tote gegeben als im gleichen Monat 2009, als 17 Menschen starben.

Die Europäische Union hat vergangene Woche ein Programm für mehr Straßensicherheit vorgestellt. Lesen sie hier mehr dazu. (dpa)

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