Warum Schwertransporteure 2026 kaum Entlastung erwarten

22.01.2026 11:10 Uhr
Ein Haus auf Transportwegen
Praxisbeispiel: Hier versetzt Kahl Schwerlast ein 65 Jahre altes, rund 200 Tonnen schweres Siedlungshaus
© Foto: Kahl Unternehmensgruppe

Die GST-Branche startet mit alten Problemen ins neue Jahr: Genehmigungen dauern zu lange, Brücken sind marode, und die Digitalisierung kommt nicht voran. Daran wird sich auch 2026 erstmal nichts ändern.

Die Großraum- und Schwertransportbranche startet ohne Entlastung ins Jahr 2026. Energiewende, marode Infrastruktur und langwierige Genehmigungsverfahren bleiben zentrale Belastungsfaktoren. Genehmigungen für Schwertransporte dauern häufig Wochen, während Zeitpläne in Industrie und Bau eng getaktet sind. Branchenvertreter kritisieren eine zunehmende Bürokratie und fehlende politische Umsetzungsbereitschaft beim Bürokratieabbau. Zwar sind die neuen Richtlinien für Großraum- und Schwertransporte 2026 in Kraft getreten, doch fehlt es weiterhin an einem eigenständigen GST-Gesetz und an einer echten Digitalisierung der Verfahren. Hinzu kommen bröckelnde Brücken, eingeschränkte Wasserstraßen und steigende Kosten durch Umwege und Verzögerungen. Die Branche fordert deshalb eine Ermöglichungskultur, klare digitale Prozesse und eine langfristige Strategie, um Schwertransporte als unverzichtbaren Teil des Wirtschaftsstandorts Deutschland zu sichern.

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