Die neue Fortbildungsverordnung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung für den IT-Bereich ist Mitte Mai in Kraft getreten. Die neuen Abschlüsse sollen Absolventen der IT-Ausbildungsberufe und den zahlreichen Seiteneinsteigern im IT-Sektor berufliche Perspektiven, die bislang überwiegend Hochschulabsolventen vorbehalten waren, eröffnen. Die Fortbildungsordnung sieht Abschlüsse auf zwei Ebenen vor. In einem ersten Schritt sind folgende Abschlüsse möglich: Geprüfter "IT-Entwickler", "IT-Projektleiter" "IT-Berater" und "IT-Ökonom". Diese so genannten "operativen Professionals" sollen Geschäftsprozesse in den Bereichen Entwicklung, Organisation, Beratung oder Vertrieb und Marketing gestalten sowie Mitarbeiter führen. Nach einer einschlägigen Ausbildung und einer mindestens zweijährigen Berufspraxis als IT-Spezialisten steht in einer zweiten Stufe die Weiterqualifizierung als Geprüfter "Informatiker" oder "Wirtschaftsinformatiker" offen. Diese als "strategische Professionals" bezeichneten Fachkräfte sollen die IT-Geschäftsfelder eines Unternehmens am Markt positionieren, entsprechend fortentwickeln sowie strategische Allianzen und Partnerschaften schließen können. Prüfungen für diese IT-Fortbildungsabschlüsse nehmen die Industrie- und Handelskammern ab.
Ausbildung: Neue IT-Berufe
Die letzte Woche in Kraft getretene Fortbildungsverordnung beschert den Unternehmen eine Reihe von neuen Berufsabschlüssen im IT-Bereich.