Das Systemhaus betreute Geschäftskunden neben Telefondienstleistungen auch mit Softwarelösungen. Als Grund für die Schließung nennt Mobilcom die angestrebte Bündelung der Geschäftsbereiche. Aber auch die hohe Anlaufkosten, die das Systemhaus seit seiner Gründung vor circa einem Jahr verursachte, sind bei dem erzielten Verlust von 121 Millionen Euro im ersten Quartal 2002 als Grund sicher nicht zu vernachlässigen. Der Umsatz sank in diesem Zeitraum um etwa 25 Prozent. Die Geschäftsaktivitäten von Mobilcom Systems gehen bis Ende des dritten Quartals 2002 in den Bereiche Communikationstechnik und City Line auf. Die Telefongesellschaft verspricht sich von dieser Umstrukturierung ein mittelfristiges Einsparungspotenzial im zweistelligen Millionenbereich. Für die Geschäftskunden der Mobilcom Systems soll sich durch diese Umstrukturierung nichts ändern. Zum Teil bleiben sogar die Kundenbetreuer die selben.
Aus für Mobilcom-Tochter
Zum Ende des dritten Quartals 2002 schließt das Telekommunikationsunternehmen Mobilcom seine Tochtergesellschaft Mobilcom Systems.