Wien: Größtmögliche Sicherheit im Tunnel ist das Ziel der österreichischen Asfinag, die für Bau und Erhaltung des österreichischen hochrangigen Straßennetzes verantwortlich ist: Bis 2019 werden 81 Straßentunnels für 1,5 Milliarden Euro auf dem höchsten Stand der Sicherheitstechnik gebracht. Investiert wird das Geld in modernste Videoüberwachung, Brandschutzmaßnahmen, Sprühnebelanlagen sowie in Innovationen wie beispielsweise „Thermoscanner“ - ein System, das überhitzte LKW vor dem Tunnel zum Auskühlen ableitet. Die Thermoscanner haben sich im Karawankentunnel bereits bewährt und werden künftig auch im Arlberg-, Tauern-, Katschberg-, Bosruck-, Gleinalm-Tunnel, Tunnelkette Semmering und Tunnelkette Klaus installiert. Weiter ausgebaut wird auch das intelligente Akustiksystem AKUT. Dabei nehmen Spezialmikrofone die Tunnelgeräusche auf. Bei untypischen Geräuschen wie etwa quietschenden Reifen, zuschlagenden Autotüren oder menschlichen Stimmen wird in der nächsten Überwachungszentrale Alarm geschlagen – und das schneller als durch Video oder andere Sicherheitsausrüstungen. (mf)
Asfinag rüstet Straßentunnels auf
Österreich investiert in den nächsten fünf Jahren 1,5 Milliarden Euro in die Sicherheit von Straßentunnels.