Also ohne einiges an Einmaleffekten und Abschreibungen. Damit hat der Konzern die von Thomson Financial/First Call befragten Analysten zum zweiten Mal in Folge überrascht, denn sie hatten mit einem kleinen Verlust gerechnet. Ariba hatte schon im ersten Quartal 2002 zwar mit roten Zahlen, aber besser als von den Finanzexperten erwartet abgeschlossen. Im Vorjahresquartal schrieb das Unternehmen noch Pro-Forma-Verluste von gut 48 Millionen US-Dollar. Vom Umsatz in Höhe von 57,2 Millionen US-Dollar blieb dann unter dem Strich aber dennoch ein Nettoverlust von 154 Millionen USA-Dollar. Im Vorjahreszeitraum hat er noch an der zwei Milliarden-Marke gekratzt. "Angesichts der schwierigen Weltwirtschaftslage sind wir mit dem Ergebnis dieses Quartals zufrieden. Ariba hat ein weiteres Mal die Erwartungen übertroffen, den Umsatz erhöht, den Pro-Forma-Gewinn pro Aktie verbessert und Stabilität in der Bilanz bewiesen", kommentiert Bob Calderoni, President und Vorstandsvorsitzender von Ariba, die Ergebnisse. Dem ist nicht zu widersprechen, es sieht ganz so aus, als sei es Ariba gelungen, die Kosten und das Forderungsmanagement in den Griff zu kriegen. Und im Vergleich zur Konkurrenz entwickelt sich auch der Lizenzverkauf in die richtige Richtung. Zwar ist er verglichen mit dem Vorjahresquartal von 58 Millionen US-Dollar auf 25 Millionen US-Dollar gesunken, aber im Vergleich zum ersten Quartal leicht gestiegen.
Ariba schafft den Break-even
Mal was anderes aus der Gilde der Softwareschmieden. Ariba, der Anbieter von Spend Management Lösungen, hat im gerade beendeten zweiten Geschäftsquartal 2002 einen kleinen Gewinn von 1,1 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Pro-Forma, versteht sich.