Am Rande: Skelettfund beim Straßenbau und falsche Bordkarte im Flugzeug

23.07.2008 16:35 Uhr
Mancher Fund bei Straßenbauarbeiten ist so nicht eingeplant. (Foto: pixelio.de)

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Skelett bei Straßenbau gefunden

Ein menschliches Skelett ist am Dienstag bei Bauarbeiten in Eberswalde (Barnim) entdeckt worden. Es lag etwa 1,40 Meter unter der Straßenoberfläche, wie die Polizei berichtete. An der Kirche befand sich bis ins 19. Jahrhundert hinein ein Friedhof, dem das Skelett möglicherweise zugeordnet werden könne. Erste kriminaltechnische Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf eine Straftat. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Archäologin beauftragt, den Fund genauer zu begutachten. Falsche Bordkarte: Familie will auf Kanaren und landet in der Türkei Auf dem Weg in die Ferien hat eine britische Familie einen mehr als 3000 Kilometer langen Umweg gemacht: Statt auf der Kanaren-Insel Lanzarote landete die Familie aus Wales in der Türkei. Das bemerkten Vater Charlie Coray sowie seine Frau undTochter allerdings erst nach der Landung, berichtete die Zeitung "The Times" in ihrer Online-Ausgabe am Dienstag. Der Grund des Umwegs: Der Familie wurden am Check-in die falschen Bordkarten gegeben. "Ich wusste, dass sie Gepäck an falsche Orte schicken, aber nicht Menschen", sagte die 44-jährige Mutter. Sie seien um halb sieben Uhr morgens am Flughafen Cardiff angekommen, erklärte der Vater. Er habe nicht gemerkt, dass am Check-in-Schalter mehrere Flüge abgefertigt wurden. "Wir haben noch halb geschlafen", sagte Coray. In der Maschinen seien sie sofort eingeschlafen und hätten nichts vom Flug ins falsche Urlaubsparadies mitbekommen. Bei der Landung wurde die Familie dann jedoch mit "Willkommen in der Türkei" begrüßt. Bevor die Corays nach Cardiff zurückflogen, mussten sie allerdings am türkischen Flughafen Bodrum die Visa-Gebühren von umgerechnet 13 Euro bezahlen. Der Reiseveranstalter First Choice, bei dem die Familie den Urlaub im Fünf-Sterne-Hotel gebucht hatte, bot ihnen als Ersatz eine Reise nach Ibiza an. Auch die Kosten des Türkei-Fluges bezahlt das Reiseunternehmen. Das Abfertigungsunternehmen am Flughafen Cardiff, Servisair, teilte mit, dass der Mitarbeiter, der die Familie in die falsche Maschine einsteigen ließ, freigestellt worden sei. (dpa/stb)

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