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Allianz: In der Weihnachtszeit gibt es mehr Transportschäden als sonst

Rund um Weihnachten werden besonders viele Waren transportiert - dementsprechend geht auch mehr kaputt 
© Foto: Motortion/istockphoto.com

Von wegen stille Weihnachtszeit: Wegen des stark erhöhten Versandaufkommens geht zum Jahreswechsel im Transportgewerbe mehr zu Bruch als üblich.


Datum:
20.12.2021
Autor:
Stephanie Noll/dpa
Lesezeit:
2 min
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Unterföhring. Für Fuhr-, Fracht- und Versandunternehmen ist die Weihnachtszeit offensichtlich besonders riskant: Zum Jahresende steigen die Transportschäden, wie der zur Allianz gehörende Industrieversicherer AGCS analysiert hat. Demnach meldeten deutsche Unternehmen in den Jahren 2018 bis 2020 jeweils im November und Dezember im Schnitt sechs Prozent mehr Schäden als im Rest des Jahres.

Die Datengrundlage waren 34.074 Schadenmeldungen aus der Transportbranche, an deren Regulierung die AGCS gemeinsam mit anderen Versicherern beteiligt war.

Die AGCS versichert hauptsächlich große Unternehmen, daher handelt es sich bei diesen Schäden um größere Malheurs, wie sie etwa beim missglückten Umladen eines Containers vom Schiff auf den Lkw entstehen. Die Folge sind beispielsweise verzögerte oder unvollständige Lieferungen an Einzelhändler, denen dann für das Weihnachtsgeschäft bestellte Ware fehlt.

Mehr Warenbewegungen bedeutet mehr Schäden

Das Paketaufkommen ist in vielen Teilen der Welt zur Weihnachtszeit höher als üblich. So hatte der US-Konzern Amazon angekündigt, für die Paketflut zur Weihnachtszeit in diesem Jahr weltweit mehr als 300.000 Saisonkräfte einstellen zu wollen. Dementsprechend steigt dann auch vorher die Zahl der Warenlieferungen von Herstellern an Handel und andere Abnehmer.

Bei der weihnachtlichen Hektik im Frachtgewerbe geht es laut AGCS aber keineswegs nur um pünktliche Lieferungen zur Weihnachtszeit. „Zum Jahresende sind viele unserer Kunden bemüht, möglichst viele Aufträge noch bilanzwirksam zu realisieren“, erklärte AGCS-Manager Rainer Walliser. „Dadurch sehen wir eine Zunahme der Warenbewegungen und dementsprechend auch mehr Schäden.“ (dpa/sn)

 

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