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ADAC: Dieselpreis ist weiter gefallen

Mit Blick auf die Spritpreise greife der Wettbewerb wieder etwas besser, so der ADAC (Symbolbild)
© Foto: mauro grigollo/Getty Images/iStock

Der Dieselpreis ist in den letzten Tagen deutlich gesunken, der ADAC führt dies unter anderem auch darauf zurück, dass der Wettbewerb wieder besser funktioniert.


Datum:
15.11.2022
Autor:
Thomas Burgert/dpa
Lesezeit:
3 min
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Diesel ist so günstig wie seit Monaten nicht mehr. Am Wochenende fiel der Preis für den Kraftstoff auf den niedrigsten Wert seit August, wie der ADAC am Montag, 14. November, mitteilte. Rechne man die Effekte der im Sommer geltenden Steuersenkung auf Kraftstoffe heraus, habe man den niedrigsten Dieselpreis seit Mai, so der ADAC.

Konkret kostete ein Liter Diesel am Sonntag im bundesweiten Tagesdurchschnitt 1,986 Euro. Noch vor einer Woche waren es 9,5 Cent mehr, vor zwei Wochen sogar 13,2. Superbenzin der Sorte E10 verbilligte sich auf Wochensicht ebenfalls, wenn auch mit 4,7 Cent bei weitem nicht so stark. Am Sonntag kostete es im Schnitt 1,868 Euro pro Liter.

„Die Preise bewegen sich im Moment in die richtige Richtung. Offenbar greift der Wettbewerb wieder etwas besser“, kommentierte der ADAC-Kraftstoffmarktexperte Jürgen Albrecht die Zahlen. Es sei aber noch viel Luft nach unten, fügte er hinzu: „Die Preise sind nach wie vor überhöht – besonders stark bei Diesel.“

Teil der Industrienachfrage ist gestillt

Dass die Preise nachgeben, führt er auf verschiedene Faktoren zurück. „Bei Diesel hatte zuletzt zusätzliche Nachfrage aus der Industrie als Ersatz für Gas die Preise stark getrieben. Es deutet einiges darauf hin, dass ein großer Teil dieser Nachfrage im Moment gestillt ist, so dass die Preise wieder fallen.“

Dazu passe, dass auch die Heizölpreise zuletzt deutlich nachgegeben haben, sagt der Experte. Das Portal Heizöl24 gab am Montag den Durchschnittspreis für Heizöl bei der Abnahme von 3000 Litern mit 1,327 Euro pro Liter an. Auch hier ist es der niedrigste Stand seit Mai. Am 6. November hatte der Wert noch bei 1,467 Euro gelegen.

Wie es mit den Preisen weitergehe, hänge von vielen Faktoren wie den Temperaturen und politischen Entwicklungen ab, sagte Albrecht und urteilte: „Wenn nichts dazwischenkommt, könnten wir dank des wieder einsetzenden Wettbewerbs am Anfang einer Normalisierung stehen. Der Weg ist aber noch weit.“ (tb/dpa)

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