Nachdem im Januar 2002 noch ein Plus von 5 Prozent erzielt wurde, brach das Transportaufkommen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat im Februar um 12,3 Prozent und März um 16,4 Prozent ein. Die Transportleistung, das Produkt aus Transportaufkommen und Versandweite, lag bei 17,5 Milliarden Tonnenkilometern und damit 8,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Von den gesunkenen Transportmengen im ersten Quartal 2002 waren alle Hauptverkehrsverbindungen betroffen. Von allen Gütern legten nur Mineralölerzeugnisse und Chemische Erzeugnisse beim Transport mit der Eisenbahn zu. Den größten prozentualen Rückgang (- 24 Prozent) gegenüber dem ersten Quartal 2001 auf 0,6 Millionen Tonnen gab es bei anderen Nahrungs- und Futtermitteln, die geringste Abnahme bei besonderen Transportgütern, die unter anderem den größten Teil des kombinierten Verkehrs beinhalten. Die beiden aufkommenstärksten Transportgüter waren Feste mineralische Brennstoffe und Eisen und NE-Metalle.
8,3 Prozent weniger Eisenbahngüterverkehr im ersten Quartal 2002
Nach Berechnungen des Statistische Bundesamts ging der gewerbliche Eisenbahngüterverekrh im ersten Quartal des laufenden Jahres gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8,3 Prozent auf 68,3 Millionen Tonnen zurück.