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CO₂-Zertifizierung von Trailern: "Unrealistische Zielvorgabe"

14.12.2023 12:00 Uhr | Lesezeit: 3 min
futuristischer Trailer von Kögel
KI-generierte Lösungsidee: Die Nachfrage nach solchen Trailern würde sich vermutlich in Grenzen halten
© Foto: Kögel Trailer GmbH

Paul Stempfle, Prokurist und Leiter der Vorentwicklung und Supply Chain Ma-nagement bei Trailerhersteller Kögel in Burtenbach, sieht künftig Probleme für viele Anhängerproduzenten: Ab Januar 2024 ist eine CO₂-Zertifizierung für Trailer vorge-schrieben, mit der auch die Einsparung an Emissionen nachgewiesen werden muss. Bei Nichteinhalten werden die Hersteller ab 2030 zur Kasse gebeten.

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VR: Ab 2025 werden jetzt auch für Trailer der Klasse O3 und O4 15 Prozent weniger Emissionen als im Vergleichszeitraum 2019/20 gefordert. Wie weit seid ihr bei Kögel davon entfernt?

Laut Entwurf der EU 2019/1242-Richtlinie liegt die Differenz etwa für dreiachsige Sattelanhänger Typ Curtainsider, bei zirka sechs Prozent, was umgerechnet zirka drei Gramm CO₂/tkm entspricht.

VR: Das Bild oben soll provozieren, oder könnte so ein Trailer aussehen, der irgendwann in Burtenbach gefertigt wird?

Wohl kaum. Dieses kantenlose Fahrzeugidee wurde bei uns per KI erstellt und zeigt, wie ein Trailer aussehen müsste, um die aktuellen Zielvorgaben einzuhalten: Aerodynamisch, große Raddurchmesser für geringen Rollwiderstand, wenig Masse: Der Nutzen wäre stark eingeschränkt, kaufen würde sowas keiner.

VR: Die CO2-Zertifzierung von Trailern wird zum 01. Januar 2024 umgesetzt, mit einer Kulanzzeit von 6

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