Morawiecki

Laut Polens Regierungschef Morawiecki haben sich die Schlangen an der westlichen Grenze mit Deutschland schon verkürz

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Staus an der Grenze: Polens Regierungschef verspricht Abhilfe

Als Maßnahme gegen die Ausbreitung des Coronavirus führt Polen derzeit wieder Grenzkontrollen durch, was zu langen Staus führt. Regierungschef Mateusz Morawiecki verspricht baldige Besserung.

Warschau. Polen will die durch Kontrollen entstandenen Staus an der deutsch-polnischen Grenze so schnell wie möglich abbauen. Man habe die Arbeitsabläufe bereits verbessert, sagte Regierungschef Mateusz Morawiecki am Donnerstag in Warschau. „Die Schlangen an der westlichen Grenze mit Deutschland haben sich schon verkürzt, und wir werden alles tun, damit der Verkehr innerhalb der kommenden Stunden ohne Hindernisse ablaufen kann.“

Um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu erschweren, hatte Polen am Wochenende an Grenzübergängen zu Deutschland Kontrollen eingeführt. Polen können in ihre Heimat zurückkehren, müssen aber für 14 Tage in Quarantäne. Ausländer dagegen dürfen nur in Ausnahmefällen ins Land. Für den Warenverkehr gibt es keine Begrenzungen. Seitdem haben sich an den Grenzübergängen an den Autobahnen große Staus Richtung Osten gebildet.

Als Reaktion darauf hat Polen in der Nacht zu Donnerstag die Vorschriften für die Kontrollen von Lastwagenfahrern und Berufspendlern gelockert. Beide Gruppe müssten bei einem Grenzübertritt kein Formular mehr mit Daten ihrer Erreichbarkeit ausfüllen, sagte eine Sprecherin des polnischen Grenzschutzes. Damit lasse sich viel Zeit bei der Abfertigung sparen. (dpa/ja)

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