Lkw-Überholverbot

Auf immer mehr Streckenabschnitten in Sachsen gilt ein Lkw-Überholverbot

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Sachsen weitet Überholverbot für Lkw auf Autobahnen aus

Bis Ende Mai sollen auf weiteren sechs Abschnitten der Autobahnen A 4, A 14 und A 72 Überholverbote eingerichtet werden. Grund sind zunehmende Verkehrsprobleme.

Dresden. Sachsen weitet wegen zunehmender Verkehrsprobleme durch den Schwerlastverkehr das Überholverbot für Lkw auf den Autobahnen aus. Bis Ende Mai sollen auf weiteren sechs Abschnitten der Autobahnen A 4, A 14 und A 72 Überholverbote eingerichtet werden, teilte das sächsische Verkehrsministerium am Mittwoch mit. Zum Teil sind die Einschränkungen zeitlich begrenzt.

Das Ministerium begründete die Maßnahmen mit einem erhöhten Unfallrisiko in den kritischen Abschnitten. „Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit werden wir daher weitere streckenbezogene Überholverbote für Lkw einrichten”, sagte Minister Martin Dulig (SPD). Grundlage für die neuen Überholverbote ist laut Ministerium ein Gutachten der LISt Gesellschaft für Verkehrswesen und ingenieurtechnische Dienstleistungen mbH Hainichen im Auftrag des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV).

Die zusätzlichen Einschränkungen gelten künftig auf folgenden Autobahnen und Abschnitten: A 4 zwischen den Anschlussstellen Hermsdorf und Ohorn, auf der A 14 zwischen Dreieck Nossen und Nossen-Ost sowie zwischen Mutzschen und Leipzig-Ost und auf der A7 2 zwischen Treuen und Reichenbach, Reichenbach und Zwickau-West sowie Zwickau-Ost und Chemnitz-Süd.

Den Angaben zufolge gilt künftig auf rund 190 Autobahn-Kilometern im Freistaat ein mindestens zeitweiliges Überholverbot für Lkw. (dpa)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION SACHSEN UND SACHSEN-ANHALT.

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