Dank der LNG-Tankstelle können Betriebsfahrzeuge des Duisburger Hafens ab sofort das flüssige Erdgas tanken

©RWE

RWE und Duisport weihen LNG-Tankstelle ein

Im Zuge des Konzepts im Duisburger Hafen soll das Flüssiggas den Diesel zunächst bei Hafenfahrzeugen ersetzen.

Duisburg/Esse. Der Duisburger Hafen und RWE Supply & Trading haben eine gemeinsame LNG-Tankstelle eröffnet. Die mobile Tankstelle sei „der erste Schritt zu einer LNG-Infrastruktur“. Ziel sei es, die Nutzung von LNG als umweltfreundlichen Kraftstoff im Duisburger Hafen zu etablieren. Mit der LNG-Tankstelle soll in der Region ein „funktionierendes Anwendungsumfeld für diesen Kraftstoff aufgebaut“ werden und ein Beitrag zur Reduzierung der lokalen Emissionen erfolgen. Die Anlage senkt CO2- und andere Emissionen und stärkt den Standort und die Region wirtschaftlich. Die gewonnenen Ergebnisse fließen in ein langfristiges Geschäftsmodell für die LNG- Nutzung als Kraftstoff ein.

In der Anfangsphase wurden bereits Reachstacker und Terminal-Zugmaschinen auf LNG umgerüstet. Sie werden jetzt im dualen Diesel- und LNG- sowie im reinen LNG-Betrieb getestet. Andree Stracke, Mitglied der Geschäftsführung von RWE Supply & Trading kündigte an: „Als nächsten Schritt verfolgen wir den Einsatz von LNG im Duisburger Hafen auf weitere Fahrzeuge auszuweiten.“ Mit der Tankstelle greifeRWE das stetig steigende Interesse an LNG in Deutschland und Europa auf.

Die LNG-Tankstelle ist Teil eines gemeinsamen Forschungsprojektes von RWE Supply & Trading, Duisport und der Universität Duisburg-Essen. Aufgrund seines wegweisenden innovativen Potentials wird das LNG-Infrastrukturprojekt vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) mit 740.000 Euro gefördert. (tb)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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