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Österreich beschließt CO2-Bepreisung

Die Bepreisung des CO2-Ausstoßes soll in Österreich zunächst bei 30 Euro pro Tonne liegen (Symbolbild)
© Foto: Ohde/Bildagentur-online/picture-alliance

In Österreich hat das Parlament eine Abgabe auf fossile Energieträger beschlossen, parallel dazu wird ein Klimabonus eingeführt, der regional gestaffelt ist.


Datum:
21.01.2022
Autor:
dpa/ Thomas Burgert
Lesezeit: 
2 min
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Wien. Österreichs Parlament hat eine Klimaabgabe auf fossile Energieträger beschlossen. Die CO2-Bepreisung ist Teil einer sogenannten ökosozialen Steuerreform der regierenden Konservativen und der Grünen, die am Donnerstag, 20. Januar, angenommen wurde. Zum Ausgleich für die höheren Preise für Benzin, Diesel, Heizöl und Erdgas erhalten Steuerzahler einen sogenannten Klimabonus. Diese jährliche Zahlung von 100 bis 200 Euro ist regional gestaffelt. Menschen in ländlichen Gebieten mit schlechter Anbindung an den öffentlichen Verkehr erhalten mehr, Stadtbewohner weniger.

Die Bepreisung des CO2-Ausstoßes soll zunächst bei 30 Euro pro Tonne liegen. Bis 2025 wird der Preis – in Anlehnung an die deutsche Regelung – auf 55 Euro angehoben. Wissenschaftler und Umweltschutzorganisationen hatten höhere Preise gefordert.

Insgesamt soll die Steuerreform die Bevölkerung bis 2025 um 18 Milliarden Euro entlasten. Unter anderem enthält das Paket Erleichterungen für untere und mittlere Einkommen. Außerdem wird die Unternehmenssteuer von derzeit 25 Prozent bis 2024 auf 23 Prozent gesenkt. (dpa/tb)

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