EU ebnet Weg für E‑Lkw-Mautermäßigungen
Rat und Parlament einigen sich auf Änderungen der Eurovignetten-Richtlinie. Neue Mautoptionen für emissionsfreie und emissionsarme Lkw rücken näher. Aber es bleiben noch offene Punkte.
Die Diskussion um Mautanreize für alternative Antriebe nimmt in der EU erneut Fahrt auf. Vertreter von Rat und Parlament haben sich im Rahmen der Trilog-Verhandlungen auf Änderungen an der Eurovignetten-Richtlinie verständigt. Im Fokus stehen dabei künftig bessere Rahmenbedingungen für emissionsfreie und emissionsarme schwere Nutzfahrzeuge.
Lkw-Maut als Steuerungsinstrument
Die geplanten Anpassungen zielen darauf ab, den Einsatz klimafreundlicher Technologien im Straßengüterverkehr zu fördern. Hintergrund ist, dass die Markteinführung von E‑Lkw derzeit langsamer verläuft als erwartet. Gleichzeitig stehen Hersteller unter Druck, die CO₂-Emissionsziele der EU zu erfüllen.
Mit der Einigung werden den Mitgliedstaaten neue Optionen eingeräumt, die Maut entsprechend anzupassen. Dabei geht es unter anderem um zeitlich gestaffelte Ermäßigungen für emissionsarme und emissionsfreie schwere Nutzfahrzeuge sowie Regelungen über das Jahr 2031 hinaus
In diesem Beitrag der VerkehrsRundschau, den Abonnenten im Profiportal VRplus frei lesen können, erfahren Leser unter anderem:
- welche konkreten Mautermäßigungen geplant sind
- wie sich die Regelungen zeitlich staffeln
- wo bei Begriffen nachgeschärft werden soll
- ob und wann es eine Trailer-Regelung geben soll
- welche nächsten Schritte auf EU-Ebene anstehen
- wie die International Road Union (IRU) als Verband der Straßentransportunternehmen die geplanten Änderungen einschätzt