-- Anzeige --

CDU/CSU: Förderaufrufe besser koordinieren und kommunizieren

20.12.2023 11:18 Uhr | Lesezeit: 3 min
Die Batterie von Elektro-Lkw wird an der Ladestation geladen.
Die Unionsfraktion thematisiert in ihrer Anfrage Förderprogramme für Lkw mit alternativen Antrieben
© Foto: Scharfsinn86/iStock/Getty Images Plus

Die Umstellung von Lkw und Bussen auf klimafreundliche Antriebe hat die CDU/CSU-Fraktion im Bundestag in den Mittelpunkt einer Kleinen Anfrage gestellt.

-- Anzeige --

Unter anderem will die Unionsfraktion von der Bundesregierung wissen, ob sie an ihrem Ziel festhält, dass „bis 2030 ein Drittel der Fahrleistung von Nutzfahrzeugen elektrisch oder auf Basis strombasierter Kraftstoffe erbracht werden soll“. Eine weitere Frage lautet, wie viele Nutzfahrzeuge mit alternativen Antriebssystemen jährlich als Ersatz eines Nutzfahrzeugs mit konventionellem Verbrennungsmotor neu zugelassen werden müssen, um dieses Ziel zu erreichen.

Die Unionsfraktion thematisiert in ihrer Anfrage auch das Förderprogramm nach der „Richtlinie über die Förderung von leichten und schweren Nutzfahrzeugen mit alternativen, klimaschonenden Antrieben und dazugehöriger Tank- und Ladeinfrastruktur für elektrisch betriebene Nutzfahrzeuge (reine Batterieelektrofahrzeuge, von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge und Brennstoffzellenfahrzeuge)“ (KsNI-Richtlinie).

Die CDU/CSU-Fraktion will auch wissen, wie viele Förderaufrufe zum Förderprogramm nach der Richtlinie KsNI mit welchen Fördervolumen die Bundesregierung in den Jahren von 2024 bis 2027 plant. Gefragt wird auch, wie die Bundesregierung dafür sorgen will, „dass die Anzahl der Förderaufrufe besser koordiniert und kommuniziert wird, um den beantragenden Unternehmen mehr Planungssicherheit einzuräumen“.

Nutzfahrzeugen und Bussen kommt zum Erreichen der Klimaziele im Verkehrssektor dabei nach Ansicht der Union „eine besondere Bedeutung“ zu. Dem Verband der Deutschen Automobilindustrie zufolge stoßen schwere Lkw und Busse derzeit circa ein Drittel der CO2-Emissionen im Straßenverkehr aus. Umso wichtiger seien daher „Förderprogramme für die Umstellung von Lkw und Bussen auf alternative, klimaschonende Antriebe sowie die Möglichkeit, klimafreundliche Kraftstoffe zu tanken oder beizumischen“, führte die CDU/CSU-Fraktion aus. Zu diesen Förderprogrammen gehört im Lkw-Bereich die KsNI-Richtlinie.

Die Fraktion verweist auf Medienberichte, denen zufolge die Haushaltsmittel für die KsNI-Richtlinie zur Anschaffung von Lkw mit alternativen Antrieben gesenkt werden sollen, weil die für das Haushaltsjahr 2024 im Klima- und Transformationsfonds (KTF) rund 556 Mio. Euro für das KsNI-Förderprogramm bereits durch die Förderbescheide aus dem vergangenen Förderaufruf gebunden sind.

-- Anzeige --
-- Anzeige --

Kennen Sie schon unseren VerkehrsRundschau Newsletter-Service?

Immer Werktags bekommen Sie aktuelle Nachrichten aus der Transport- und Logistikbranche kostenfrei in Ihr E-Mail-Postfach. Den VR-Newsletter hier gratis abonnieren.


-- Anzeige --
-- Anzeige --

STELLENANGEBOTE


Stellvertretender Serviceleiter (m/w/d) Niederlassung Stuttgart

Zusmarshausen;Stuttgart;Stuttgart;Stuttgart

-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.