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Alternativ angetriebene Nutzfahrzeuge erhalten bis zu 80 Prozent Förderung

Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben werden ab sofort mit 6,6 Milliarden Euro gefördert
© Foto: Sebastian Willnow/dpa-Zentralbild/picture-alliance

Für die Anschaffung und den Bau einer entsprechenden Lade- und Tankinfrastruktur will das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bis zum Jahr 2024 rund 6,6 Milliarden bereitstellen, wie die EU Kommission bestätigte.


Datum:
03.08.2021
Autor:
Stefanie Schuhmacher
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Brüssel. Die vom Bundesverkehrsministerium zur Notifizierung vorgelegte Förderrichtlinie für Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben kann nach der Genehmigung durch die Europäische Kommission starten. Mit ihr steht ein attraktives Förderprogramm für batterie-, brennstoffzellen- und (Oberleitungs-) hybridelektrische Fahrzeuge sowie einer entsprechenden Tank- und Ladeinfrastruktur und Machbarkeitsstudien bereit.

Konkret umfasst die Förderrichtlinie drei Elemente:

  1. Anschaffungen von neuen, klimafreundlichen Nutzfahrzeugen der EG-Fahrzeugklassen N1, N2 und N3 sowie auf alternative Antriebe umgerüstete Nutzfahrzeuge der EG-Fahrzeugklassen N2 und N3 werden mit einer Förderung in Höhe von 80 Prozent der Investitionsmehrausgaben im Vergleich zu einem konventionellen Dieselfahrzeug unterstützt.
  2. Eine für den Betrieb der klimafreundlichen Nutzfahrzeuge erforderlichen Tank- und Ladeinfrastruktur erhält eine Förderung in Höhe von 80 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Gesamtausgaben.
  3. Machbarkeitsstudien zu Einsatzmöglichkeiten von klimafreundlichen Nutzfahrzeugen sowie der Errichtung beziehungsweiser einer Erweiterung entsprechender Infrastruktur fördert die EU-Kommission mit 50 Prozent der zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben.

Das Gesamtkonzept „Klimafreundliche Nutzfahrzeuge“ mit Anregungen und Anschaffungstipps vom BMVI finden Interessierte hier.

Bis zum Jahr 2024 stellt das BMVI etwa 1,6 Milliarden Euro für die Förderung der Anschaffung klimafreundlicher Nutzfahrzeuge sowie etwa fünf Milliarden Euro für den Aufbau der Tank- und Ladeinfrastruktur (Pkw und Lkw) bereit. Nähere Details der Förderung sind auf der Website der Bewilligungsbehörde Bundesamt für Güterverkehr (BAG) zu finden.

Vorbehaltlich einer entsprechenden Genehmigung der Europäischen Kommission ist eine Aufnahme von Wasserstofftankstelleninfrastruktur in die Förderung für die nächsten Förderaufrufe geplant. Ein Förderaufruf für Wasserstofftankstelleninfrastruktur im Rahmen des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellen-technologie (NIP) wird zudem in der zweiten Jahreshälfte 2021 veröffentlicht. (ste)

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