Die Güterverkehrssparte der ÖBB hat 2018 mit der Rollenden Landstraße rund 170.000 Lkw auf der Schiene transportiert

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Österreichs Spediteure fordern besseres RoLa-Angebot

Der Zentralverband Spedition & Logistik Österreich verlangt von der Politik und von den Österreichischen Bundesbahnen ein leistungsstärkeres und flexibleres Angebot für die Rollende Landstraße.

Wien. Österreichs Speditionsbranche kann der Verlagerung von kompletten Lkw auf die Güterzüge der Rollende Landstraße (RoLa) angesichts zunehmender Beschränkungen für den Tiroltransit auf der Straße offenbar doch etwas abgewinnen. Die Unternehmen fordern nämlich von der Politik und von den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) als Betreiber der RoLa ein besseres und flexibleres Angebot, um mehr Güter auf die Schiene verlagern zu können.

In der Vergangenheit galt die RoLa in den Augen der österreichischen Spediteure allerdings als die unwirtschaftlichste Form des Kombinierten Verkehrs. Doch wenn es um eine Lösung für des Transitproblems in Tirol gehe, seien sie auch bereit, verstärkt die Schiene in Anspruch zu nehmen, betonte Alexander Friesz, Präsident des Zentralverbandes Spedition & Logistik Österreich. Die ÖBB haben angekündigt, dass sie bis zum Jahr 2021 die RoLa-Kapazitäten von derzeit 200.000 Lkw auf rund 450.000 Lkw pro Jahr erhöhen wollen. (mf/ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Österreich – Transport & Logistik


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