ÖBB Güterzug

In Österreich werden zunehmend Güter per Lkw und weniger auf der Schiene transportiert

©Roland Mühlanger/APA/picturedesk.com/picture-alliance

Österreichs Bahn verliert im Modalsplit trotz Förderungen

Selbst mit Unterstützung vom Staat im Schienengüterverkehr wird in Österreich ein Anstieg beim Transport im Straßentransport beobachtet, das berichtet die Zeitung „Der Standard“. Zudem sieht sie die Verlagerung von der Straße auf die Schiene schwierig.

Wien. Während der Schienengüterverkehr weiter vom Staat gefördert wird, erobert der Straßentransport zunehmend Anteile beim Transport. Das berichtet die österreichische Tageszeitung „Der Standard“. Laut Budgetvoranschlag fließen 32,3 Millionen Euro an zusätzlicher Förderung an den Schienengüterverkehr und damit gemäß Zeitung fast zur Gänze an die ÖBB-Güterbahn Rail Cargo Austria (RCA).

Transporte im Einzelwagenverkehr und auf der Rollenden Landstraße würden faktisch nur von der RCA abgewickelt. Eine zusätzliche Förderung des Schienengüterverkehrs soll laut „Standard“-Informationen indirekt erfolgen, als neuerliche Senkung der Schienenmaut für Güterzüge und als Verbilligung des Bahnstroms.

Modalsplit zugunsten des Lkw

Die gewünschte Verlagerung von der Straße auf die Schiene könne dadurch aber wohl nicht erreicht werden, schreibt die Zeitung. Schon lange habe der Lkw die Bahn „abgehängt“. Diese habe sich vom massiven Einbruch des Frachtaufkommens in der Finanzkrise nie mehr erholt. Während der Lkw seinen Anteil im letzten Jahrzehnt von 75 auf mehr als 76 Prozent am Modalsplit erhöht habe, sei der Anteil der Bahn von an die 19 auf knapp über 17 Prozent gefallen. (ms)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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Railcargo & KV, Österreich – Transport & Logistik


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