Volvo Trucks und Renault Trucks haben es bereits vorgemacht: Die beiden, unter einem Konzerndach vereinten, Lkw-Hersteller präsentierten jüngst ihre neuen batterieelektrischen Modelle, die man natürlich auch auf der IAA Transportation betrachten kann. Die Topmodelle der E-Sattelzugmaschinen, sprich die mit der höchsten Batteriekapazität, sind dabei mit einer zusätzlichen Nachlaufachse ausgerüstet. Grund ist die zulässige Hinterachslast, mit denen E-Sattelzugmaschinen bekanntlich schnell ein Problem bekommen. Denn weil sie wegen ihrer schweren Batterien von Natur aus ein hohes Eigengewicht mitbringen, sind die bei uns geltenden 11,5 Tonnen einer Single-Hinterachse im Nu überschritten. Dass der Gesetzgeber dieses Limit nun einfach für die Stromer heraufsetzt, gilt als unwahrscheinlich, weshalb sich Volvo und Renault mit der zusätzlichen Achse behelfen.
Eine Lösung, die Schule zu machen scheint. Denn gleich mehrere Hersteller haben angekündigt, auf der IAA Transportation ähnliche Konzepte zu präsentieren. Die zumindest bei Fernverkehrsfahrzeugen in Deutschland bisher höchst selten anzutreffende Dreiachs-Sattelzugmaschine, könnte sich so bald zur Brot-und-Butter-Lösung mausern.
Wird die IAA Transportation die Messe der Dreiachs-Sattelzugmaschinen?
Auf der IAA Transportation 2026 könnten Dreiachs-Sattelzugmaschinen verstärkt in den Fokus rücken. Hintergrund sind die hohen Achslasten batterieelektrischer Fernverkehrs-Lkw.