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Warum einige Hersteller nicht auf der IAA Transportation zu sehen sind

Opel wird als Marke des Stellantis-Konzerns nicht auf der IAA Transportation vertreten sein
© Foto: Opel

Die IAA ist eigentlich als Schaulaufen der Hersteller bekannt. Bei der diesjährigen Ausgabe fehlen allerdings einige bekannte Namen. Warum?


Datum:
23.08.2022
Autor:
Fabian Faehrmann
Lesezeit: 
3 min
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Wenn Mitte September die Tore der IAA Transportation in Hannover öffnen, werden sich einige Besucher wundern: Besonders im Van-Bereich haben einige namenhafte Hersteller die Teilnahme bei der Nutzfahrzeugmesse abgesagt. Warum? Die VerkehrsRundschau hat nachgefragt.

Besonders überraschend ist, dass die komplette Stellantis-Gruppe, unter der Marken wie Opel, Fiat, Citroen oder auch Peugeot vereint sind, nicht zu sehen sein werden. Auf den ersten Blick ist das verwunderlich, denn die IAA Transportation legt einen Fokus auf alternative Antriebe, ein Feld, in dem Stellantis sehr aktiv ist.

Dennoch komme man aus guten Gründen nicht zur Messe, heißt es von einem Sprecher der Gruppe: „Wir prüfen jede Veranstaltung individuell und beleuchten dabei Aufwand und Nutzen. Wir sind bei unserer Abwägung zu dem Schluss gekommen, dass wir an der IAA Transportation 2022 nicht teilnehmen werden“, heißt es. Das sei allerdings keine generelle Absage und auch keine Kritik an der IAA an sich, betont der Stellantis-Sprecher. Vielmehr habe man diese Entscheidung mit Blick auf die Situation in diesem Jahr getroffen. Die kommenden Ausgaben der IAA Transportation sollen nach gewohnter Manier erneut individuell bewertet werden.

Auch Mercedes-Benz speckt ab

Während die Kollegen von Mercedes-Benz Trucks mit einem großen Aufgebot auf der IAA Transportation zu sehen sein werden, gibt es von Vans mit Stern nur wenig zu sehen. Der Stuttgarter Hersteller wird keinen Stand mit Fahrzeugausstellung auf der Messe präsentieren, dafür entschied man sich für ein stark reduziertes Szenario, was bedeutet: Es gibt Möglichkeiten, Testfahrten mit E-Transportern von Mercedes-Benz zu absolvieren.

Auf VR-Anfrage erklärt ein Sprecher von Mercedes-Benz, dass das reduzierte Format mit einer Art Strategiewechsel zu tun hat. „Anzahl und Umfang unserer Markenpräsenzen werden stärker als in der Vergangenheit auf Modellneuheiten, neue Präsentationsformate und Synergien ausgerichtet“, heißt es in dem Statement. Der Fokus liege dabei auf einer dialog- und erlebnisorientierten Markenpräsenz. Für dieses Jahr habe man sich aus diesen Gründen nicht für eine traditionelle Fahrzeugausstellung auf der IAA Transportation entschieden sondern für das Angebot reiner Probefahrten mit der Elektroflotte. (ff)

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