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Europaparlament stimmt neuen Reifenkennzeichnungen ab 2021 zu

Das neue Reifenlabel soll optisch ähnlich wie das geläufige EU-Energielabel aussehen - mit einer Farbabstufung von grün bis rot
© Foto: Frank May/dpa/picture-alliance

Ab Mai kommenden Jahres soll das System auch für Lkw-Reifen gelten, für die derzeit keine EU-Reifenlabels vorgeschrieben sind. Ziel ist es, den Spritverbrauch zu verringern und somit das Klima zu schonen.


Datum:
14.05.2020
Autor:
Stephanie Noll
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Brüssel. Reifen sollen ab dem kommenden Jahr genauer gekennzeichnet werden, damit Verbraucher leichter energiesparende Modelle auswählen können. Das neue Kennzeichnungssystem würde auch für Lkw-Reifen für schwere Nutzfahrzeuge gelten, für die derzeit keine EU-Reifenlabels vorgeschrieben sind. Die EU-Abgeordneten stimmten den neuen Regeln zu, wie das Europaparlament am Donnerstag mitteilte. Das Abkommen muss nun noch formell von den EU-Ländern im Ministerrat verabschiedet werden. Dann würde es nach Angaben des Parlaments ab dem 1. Mai 2021 in Kraft treten. Ziel der neuen Regeln ist weniger Spritverbrauch, was das Klima und auch den Geldbeutel entlasten soll.

Das neue System könnte laut EU-Parlament dazu beitragen, CO2-Emissionen um 10 Millionen Tonnen zu verringern. Den Vorschlag für eine bessere Kennzeichnung hatte die EU-Kommission schon im Mai 2018 vorgelegt. Hintergrund ist der steigende Energieverbrauch im Straßenverkehr, der auch mehr Treibhausgase bedeutet. Demnach sollen die Informationen auf den Reifen besser sichtbar und genauer werden.

Die Verordnung stelle sicher, dass Verbraucher klare, relevante und vergleichbare Informationen bei der Wahl der Reifen erhielten, erklärte die finnische Berichterstatterin Henna Virkkunen (EVP). Partikel aus dem Abrieb von Reifen verursachten einen Großteil des Mikroplastiks in der Umwelt, so Virkkunen. Neue Vorgaben sollen zudem dafür sorgen, dass der Markt überwacht und die Regeln durchgesetzt werden. Optisch soll die Kennzeichnung ähnlich aussehen, wie das geläufige EU-Energielabel, das eine Farbabstufung von grün bis rot nutzt. (dpa/sn/ag)

 

 

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