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Deutsches Verkehrsforum: Aufbau einer europäischen Ladeinfrastruktur vorantreiben

07.02.2023 16:46 Uhr | Lesezeit: 1 min
E-Lkw wird an Tankstelle aufgeladen
Ohne ein leistungsfähiges Ladenetz für und ein gut ausgebautes Netz an Wasserstofftankstellen für Lkw wird die Antriebswende nicht gelingen, so das Deutsche Verkehrsforum (Symbolbild)
© Foto: Scharfsinn86/ iStock

Der Vorsitzende des Lenkungskreises Güterverkehr/Logistik warnt: Die Antriebswende drohe zu scheitern. Es benötige eine viel leistungsfähigere Infrastruktur für schwere E-Lkw in Europa, die noch nicht einmal aufgebaut sei.

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Das Deutsche Verkehrsforum hat in einer gemeinsamen Sitzung seiner beiden Lenkungskreise Güterverkehr/Logistik und Straßenverkehr von den EU-Politikern in Brüssel mehr Tempo beim Aufbau einer europäischen Ladeinfrastruktur gefordert.

„Wir erwarten von den Mitgliedstaaten dringend mehr Ambition beim Ausbau der Ladeinfrastruktur“, so Gerhard Hillebrand, Verkehrspräsident des ADAC und Vorsitzender des Lenkungskreises Straßenverkehr. Der Weg hin zur Elektromobilität könne nur funktionieren, wenn eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in ganz Europa aufgebaut werde.

Gerade im Bereich des Straßengüterverkehrs sieht Jörg Mosolf, Vorstandsvorsitzender von Mosolf und Vorsitzender des Lenkungskreises Güterverkehr und Logistik, erhöhten Handlungsbedarf: „Ab 2024 kommen zunehmend elektrifizierte schwere Lkw auf den Markt. Damit diese geladen werden können, muss die Infrastruktur nochmals viel leistungsfähiger sein.“

Er weist darauf hin, dass es aktuell „kaum einmal Ansätze“ eines europäischen Ladenetzes für schwere Lkw gebe. „Es muss quasi in Lichtgeschwindigkeit entstehen.“

Ähnliche Herausforderungen sieht er beim Thema Wasserstofftankstellen, die Brennstoffzellenfahrzeuge mit dem nötigen Treibstoff versorgen müssen. „Die Antriebswende droht zu scheitern, wenn die Tankmöglichkeit an den Endpunkten europäischer Transportketten fehlt.“

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