Maut

Der neue Mautbetreiber muss vor allem preisgünstig sein

©Karl-Josef Hildenbrand/dpa/picture-alliance

Lkw-Maut-Vergabe: Bund schaut vor allem auf den Preis

In einer Antwort auf eine Anfrage der Grünen teilt die Bundesregierung mit, dass es bei der Ausschreibung für einen neuen Mautbetreiber eher auf dessen Angebot als auf dessen Dienstleistung ankommt.

Berlin. Der Zuschlag für den Verkauf der Geschäftsanteile an Toll Collect zum Betrieb des Lkw-Maut-Systems in Deutschland für die Zeit bis 2030 soll das Unternehmen erhalten, das im Vergabeverfahren das wirtschaftlichste Angebot macht. In einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen schrieb die Bundesregierung jetzt, es komme dabei zu 70 Prozent auf den Preis und zu 30 Prozent auf die Qualität der Dienstleistung an. 

Der Vertrag mit dem aktuellen Betreiber der Lkw-Maut, Toll Collect, endet am 31. August 2018. Für die Suche nach dem neuen Betreiber hatte der Bund 2016 eine europaweite Ausschreibung gestartet. Geplant ist, dass der Bund die Geschäftsanteile an der Betreibergesellschaft zum 1. September 2018 übernimmt und für eine Interimsphase von sechs Monaten selbst hält, bis die Anteile am 1. März 2019 an den neuen Betreiber gehen sollen. Die Zuschlagsentscheidung soll der Antwort zufolge noch dieses Jahr erfolgen.  (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special MAUT IN DEUTSCHLAND.

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Maut in Deutschland, Transportpreise, Frachtraten und Logistikkosten, Verkehrspolitik Deutschland, Bündnis 90/Die Grünen


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