Liefery geht neue Wege, um emissionsfrei Pakete zuzustellen

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Liefery testet E-Cargobikes von ONO in Berlin

Ab sofort sollen fünf E-Cargobikes des Berliner Start-ups in Berlin Pakete ausliefern. Das Ladevolumen liegt bei rund 2000 Litern.

Berlin. Liefery und das E-Mobility Unternehmen Onomotion (ONO) streben gemeinsam die emissionsarme Zustellung von Paketen und größeren Lieferungen in Ballungszentren an. Dafür wird Liefery ab November fünf E-Cargobikes des Berliner Startups für Same- & Next-Day- Zustellungen ein Jahr lang in Berlin einsetzen. Starten werden die Bikes von einem im Gesundbrunnen-Center eingerichteten Mikro-Depot aus. Sie werden zudem mit den Logos verschiedener Auftraggeber von Liefery versehen sein. Der Service steht allen Paketkunden von des Lieferdienstes zur Verfügung.

„Die E-Cargobikes von ONO bieten eine enorme Chance, die Anzahl traditioneller Lieferfahrzeuge mit Verbrennungsmotoren auf unseren Straßen signifikant zu verringern – und so die Belastungen durch Abgase und Lärm in den Innenstädten erheblich zu reduzieren“, begründet Nils Fischer, CEO und Mitgründer von Liefer, die Zusammenarbeit.

Liefery verspricht sich 20 Prozent effizientere Zustellung

„Durch den Einsatz der E-Cargobikes können wir die Lieferungen bei hohem Verkehrsaufkommen bis zu 20 Prozent effizienter zustellen“, ist Fischer überzeugt, „da unsere Zusteller auf Radwege ausweichen können und nicht zwingend einen Parkplatz suchen müssen.“ Auch das Parken in der zweiten Reihe könne durch den Einsatz der Lastenräder vermieden werden.“ Damit das Potenzial der Bikes aber optimal genutzt werden könne, müssten die Städte stärker in den Ausbau der Radinfrastruktur investieren. „Eine CO2-freie Warenlieferung gibt es nicht zum Nulltarif“, betont er. Was jetzt dringend gebraucht werde, seien flächendeckend verfügbare, breite Radwege in der gesamten Stadt.

Die Pioneers Edition des ONO-Cargobikes PAT (Pedal Assisted Transporter) ist mit zwei austauschbaren Akkus von GreenPack und digitalen Flottenmanagement-Features ausgestattet. Das Ladevolumen der tauschbaren Cargoeinheiten liegt bei rund 2000 Litern.

Mit vier ONO-Touren die Kapazität eines gängigen Transporters ersetzen

Mit vier Touren könnte damit, teilt Liefery mit, die Kapazität eines gängigen Transporters ersetzt werden. Im innerstädtischen Bereich kommen die ONOs in Kombination mit Mikro-Depots zum Einsatz, die an strategischen Punkten der Stadt verteilt seien. Das ONO-Bike gilt als Pedelec und darf deshalb ohne Führerschein gefahren werden. (eh)

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