Autobahnkreuz der A 1 und A 3: Gegen den Autobahnausbau und die geplante Lkw-Raststätte an der Autobahn 1 wird in Leverkusen demonstriert

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Leverkusen: Menschenkette gegen Autobahnausbau

In Leverkusen haben rund 3500 Menschen gegen den Ausbau der A3 und eine geplante Lkw-Raststätte an der Autobahn 1 protestiert.

Leverkusen. Etwa 3500 Leverkusener haben sich am Sonntagmittag an einer Menschenkette quer durch die Stadt beteiligt. Die Bürgerinitiative „Lev kontra Raststätte“ wollte damit ein Zeichen gegen den Ausbau der A3 bei Leverkusen und die geplante Lkw-Raststätte an der Autobahn 1 setzen. Laut Angaben des WDR würden die Demonstranten sich schon jetzt durch den Lärm beeinträchtigt fühlen. Außerdem liege das Gebiet in einem Landschaftsschutzgebiet.

„Wir sind sehr zufrieden, dass trotz des Wetters so viele Menschen gekommen sind“, sagte Organisator Peter Westmeier der Deutschen Presse-Agentur. Trotz mancher Lücken und Ballungen habe sich schließlich eine sechs Kilometer lange Menschenkette durch die Stadt gezogen. Die Kölner Polizei bestätigte eine friedliche Veranstaltung.

Eine Lkw-Raststätte soll nach dem Willen von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (CDU) nicht nur auf Leverkusener Seite der A 1, sondern auch auf der Burscheider Seite entstehen. An der Veranstaltung beteiligten sich auch der Leverkusener Oberbürgermeister Uwe Richrath (SPD) und Burscheids Bürgermeister Stefan Caplan (CDU). Sie reichten sich auf einer Brücke über der A 1 symbolisch die Hand. (dpa/sn)

 

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