-- Anzeige --

TU Chemnitz stellt autonomes Transportsystem vor

TU Chemnitz stellt autonomes Transportsystem vor
"Hubert" kann sowohl einem Menschen folgen, als auch autonom vorgegebene Strecken abfahren
© Foto: Komsa

Ein von der TU Chemnitz entwickelter autonom fahrender Wagen soll die Arbeit in großen Lagerhallen erleichtern.


Datum:
14.06.2019
Autor:
Thomas Burgert
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Hartmannsdorf. Die TU Chemnitz hat gemeinsam mit drei Firmen aus Chemnitz, Magdeburg und Waldkirch in Baden-Württemberg ein fahrerloses Transportsystem für Logistikunternehmen entwickelt. Zum Abschluss des dreijährigen Forschungsprojektes wurde der selbstfahrende Wagen am Freitag, 14. Juni, nach einem viertägigen Praxistest beim Kommunikationsdienstleister Komsa in Hartmannsdorf vorgestellt. Der Wagen kann sowohl einem Menschen folgen als auch autonom vorgegebene Strecken abfahren und soll die Arbeit in großen Lagerhallen erleichtern.

„Der Wagen wurde bewusst für die Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert“, sagte Projektleiter Christoph Allmacher von der TU Chemnitz. Das etwa 30 Zentimeter hohe Mobil kann Lasten bis zu 100 Kilogramm transportieren. Mittels einer 3-D-Infrarotkamera erkennt der Roboter seine Umgebung und kann selbstständig Hindernissen ausweichen. Ein zweiter Sensor sorgt für Sicherheit durch einen Nothalt, wenn ein Mensch in seinen überwachten Bereich tritt.

Fahrzeug bewusst für Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert

Neben der TU Chemnitz waren die Software-Unternehmen Livingsolids aus Magdeburg sowie die Unternehmen Sick aus Waldkirch und IFD aus Chemnitz an der Entwicklung des Prototypen namens „Hubert“ beteiligt. Was „Hubert“ von bisherigen Entwicklungen unterscheidet: Ein 3D-Sensor erkennt den Menschen und ermöglicht eine Kollaboration über den üblichen autonomen Fahrmodus hinaus. Das mache den Einsatz in Umgebungen, in denen sich Menschen aufhalten, nicht bloß möglich, sondern wünschenswert, erklärte Komsa. „Der Wagen wurde bewusst für die Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert“, erklärt Christoph Allmacher von der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der TU Chemnitz, welcher das Forschungsprojekt in seiner Schlussphase hauptverantwortlich betreut.

Ziel des Praxistests sei es, die Einsetzbarkeit des entwickelten fahrerlosen Transportsystems im industriellen Umfeld zu prüfen. Auf der Grundlage der Testergebnisse könnte ein Hersteller von Logistiksystemen dann nach Abschluss des Forschungsprojekts eine Serienproduktion starten und „Hubert“ weltweit zum Einsatz bringen, um Logistikabläufe zu optimieren. (dpa/tb)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Die VerkehrsRundschau ist eine unabhängige und kompetente Abo-Fachzeitschrift für Spedition, Transport und Logistik und ein tagesaktuelles Online-Portal. VerkehrsRunschau.de bietet aktuelle Nachrichten, Hintergrundberichte, Analysen und informiert unter anderem zu Themen rund um Nutzfahrzeuge, Transport, Lager, Umschlag, Lkw-Maut, Fahrverbote, Fuhrparkmanagement, KEP sowie Ausbildung und Karriere, Recht und Geld, Test und Technik. Informative Dossiers bietet die VerkehrsRundschau auch zu Produkten und Dienstleistungen wie schwere Lkw, Trailer, Gabelstapler, Lagertechnik oder Versicherungen. Die Leser der VerkehrsRundschau sind Inhaber, Geschäftsführer, leitende Angestellte bei Logistikdienstleistern aus Transport, Spedition und Lagerei, Transportlogistik-Entscheider aus der verladenden Wirtschaft und Industrie.