Panattoni hat im hessischen Herleshausen sein neues Logistikzentrum Panattoni Park Bad Hersfeld Ost fertiggestellt. Als Mieter werden aufgrund der zentralen Drehkreuzlage des Standorts Unternehmen aus den Bereichen E-Commerce, Logistik und Lebensmittel ins Visier genommen.
Zentrale Lage und direkte Anbindung an die A4
Durch die direkte Anbindung an die Autobahn A4 und die zentrale Lage in Deutschland könnten innerhalb weniger Stunden nahezu alle relevanten Absatzmärkte des Landes erreicht werden, betont der Logistikimmobilienentwickler.
Flächenangebot: Logistik-, Büro- und Mezzaninflächen
Der Panattoni Park Bad Hersfeld Ost bietet eine Hallenhöhe von 12,20 Metern und umfasst auf einer Grundstücksgröße von rund 165.900 Quadratmetern 62.840 Quadratmeter Logistikfläche, 2850 Quadratmeter Bürofläche und 6070 Quadratmeter Mezzaninfläche. 36 Lkw-Stellplätze und 229 Pkw-Stellplätze stehen zur Verfügung. Die Vermarktung der Flächen wird von Colliers Frankfurt übernommen.
Nachhaltigkeit im Fokus
Der neue Logistikpark Bad Hersfeld Ost wurde unter höchsten Nachhaltigkeits-Kriterien entwickelt. So umfasst das Green-Building-Konzept Photovoltaikanlagen, Regenwassersammlung und Ladestationen für Elektrofahrzeuge. Eine naturnahe Außengestaltung sowie die Integration von Well-Being-Bereichen sollen den Standort auch attraktiv für Mitarbeitende machen. Dazu zählt auch eine Bushaltestelle direkt am Areal. Panattoni lässt das Projekt nach den Kriterien der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen zertifizieren und strebt dabei das DGNB Gold Zertifikat an.
Panattoni setzt auf Kreislaufwirtschaft
Die Immobilie ist laut Panattoni zudem die erste, für die der Projektentwickler einen Materialpass nach den Standards von Madaster beantragt hat. Dieser bewertet die Kreislauffähigkeit der verbauten Materialien und berücksichtigt dabei deren Herkunft sowie Verwertbarkeit am Ende ihrer Nutzungsdauer. So weist der von Panattoni verwendete Beton eine hohe Recyclingfähigkeit auf, was eine Wiederverwendung der verbauten Materialien erleichtert. Darüber hinaus wurde das Global Warming Potential des Gebäudes im Rahmen einer Lebenszyklusanalyse (LCA) erfasst. Diese Daten schafften eine solide Grundlage für zukünftige Optimierungen, so der Entwickler.