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Intralogistik: Viastore will innerhalb der Toyota-Familie weiter wachsen

Viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle gab auf dem traditionellen Viastore-Presseabend am 1. Dezember einen Ausblick auf die Aktivitäten des Intralogistikspezialisten
© Foto: Viastore

Der seit diesem Jahr zum Toyota-Konzern gehörende Spezialist für automatische Lagersysteme und Materialfluss-Software gibt sich trotz des eingetrübten Wirtschaftsklimas optimistisch für 2023. Dazu beitragen soll auch eine neue Kooperation im Bereich Fördertechnik.


Datum:
02.12.2022
Autor:
Mareike Haus
Lesezeit:
3 min
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„Unser Familienunternehmen erlebte in diesem Jahr eine der größten Veränderungen seiner 130-jährigen Geschichte“, sagt Viastore-CEO Philipp Hahn-Woernle bei der Eröffnung der jährlichen Presseveranstaltung, die in diesem Jahr als Hybridformat vor Ort in der Unternehmenszentrale in Stuttgart sowie via Livestream stattfand. Viel drehte sich bei dem Pressegespräch denn auch um den in diesem Jahr vollzogenen Eigentümerwechsel: Der Spezialist für automatische Lagersysteme sowie Software für Materialfluss und Warehouse Management gehört jetzt zur Toyota Industrial Corporation, kurz TICO. Zum Konzern gehört neben dem Flurförderzeughersteller Toyota Material Handling auch der Fördertechnik- und Sortieranlagenspezialist Vanderlande.

„Viastore wird seinen erfolgreichen strategischen Kurs als eigenständige Einheit unter dem Dach der TICO weiter konsequent fortsetzen“, betonte in diesem Zusammenhang Hans van Leeuwen, Senior Vice President Business and Corporate Development der Toyota Advanced Logistics Group. Viastore schließe im Bereich Integration im Konzern eine Lücke. Während Vanderlande sich weiterhin auf die Zielbranchen E-Commerce und Paketdienstleister konzentriere, positioniere sich Viastore weiterhin als Automatisierungs- und Softwarespezialist für intralogistische Prozesse in der Industrie.

Laut Hahn-Woernle sei die Reaktion der Kunden auf die Übernahme durch den internationalen Konzern größtenteils positiv gewesen. Die Übernahme durch TICO eröffne der Viastore Wachstumsperspektiven und ihren Kunden Investitionssicherheit. „Damit sind wir für kommende Herausforderungen gut aufgestellt“, so Hahn-Woernle.

Und die werden nicht weniger. Der Viastore-CEO sprach hier die drohende Rezession im allgemeinen und die im Maschinenbau abgekühlten Geschäftserwartungen im Besonderen an. Hinzu kommen Herausforderungen wie die anhaltenden Materialversorgungsengpässe sowie der Fachkräftemangel. Dank solidem Auftragsbestand und reger Anfragetätigkeit schaue er aber optimistisch in die Zukunft. „Wir erwarten, dass wir 2023 trotz rückläufiger Erwartungen in der Wirtschaft den Auftragseingang und den Umsatz von 2022 übertreffen können“, so Hahn-Woernle. Detaillierte Zahlen zur Geschäftsentwicklung wurden auf Verweis auf neue Berichtsstrukturen in Zusammenhang mit der Übernahme nicht bekanntgegeben.

Kooperation mit Interroll im Bereich Fördertechnik

Zu den vorgestellten Neuerungen im Produktportfolio nannte Viastore eine Kooperation mit Interroll im Bereich Fördertechnik. So könnten die Stuttgarter als Systemanbieter künftig auch komplexe Anlagen mit eigenen Fördertechnik-Lösungen ausstatten. „Dazu kommen unser neues Palettenshuttle, die Effizienzsteigerung bei den Regalbediengeräten sowie Lösungen für die vorausschauende Wartung“, so der Viastore-Chef.

Auch im Softwarebereich hat Viastore einiges vor. „Vor allem unsere Cloudlösungen in Kombination mit dem WMS Viadat vereinfachen vernetzte Materialflüsse und machen Prozesse transparent“, sagte Hahn-Woernle. Zudem berichtete er von der Roadmap der Anlagenvisualisierung Viadat Vision, gab einen Ausblick auf zukünftige Erweiterungen sowie Services in der Cloud und betrachtete das Thema Cyber-Sicherheit, das immer mehr an Bedeutung gewinnt. „Holistische Lagervisualisierungen, die 3D-Abbildung des gesamten Materialflusses in Logistik und Produktion sowie Auswertungen wichtiger Parameter geben dem Anwender den vollständigen Überblick am Leitstand und vereinfachen die Planung“, so Hahn-Woernle.

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