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Die Kion Group schraubte die Prognose für das Geschäftsjahr 2021 hoch

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KION Group erhöht die Prognose für das Geschäftsjahr 2021

Aufgrund der positiven Umsatzentwicklung, erwartet das Unternehmen eine Umsatzsteigerung um 26,5 Prozent auf 4,97 Milliarden Euro.

Frankfurt am Main. Die Kion Group befindet sich auf Erholungskurs und erzielte nach vorläufigen Zahlen im ersten Halbjahr 2021 in allen wesentlichen Kennzahlen deutlich bessere Ergebnisse als im Vorjahreszeitraum. Der vorläufige Auftragseingang der Kion Group legte im ersten Halbjahr 2021 um 33,7 Prozent auf 5,88 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,400 Milliarden Euro) zu. Der außergewöhnlich starke Anstieg spiegelt in erster Linie die Nachholeffekte im Segment Industrial Trucks & Services (ITS) wider. Insbesondere die pandemiebedingten Einschränkungen im Vorjahr führten zu einem deutlichen Nachfrageschub. Auch das Servicegeschäft übertraf den Vorjahreswert um mehr als 15 Prozent. In einem weiterhin dynamischen Gesamtmarkt erzielte das Segment Industrial Trucks & Services (ITS) den historisch höchsten Auftragseingang in einem Halbjahr. Das Wachstum bei den Lieferketten-Lösungen im Segment Supply Chain Solutions (SCS) geht vor allem auf das Projekt- aber auch auf das Servicegeschäft zurück. Hier war der Vorjahreswert deutlich weniger stark durch die Corona-Pandemie belastet als im Segment Industrial Trucks & Services (ITS).

Auch der vorläufige Konzernumsatz verbesserte sich um 26,5 Prozent auf 4,97 Milliarden Euro (Vorjahr: 3,927 Milliarden Euro). Besonders deutlich fiel das Umsatzplus im Segment Supply Chain Solutions (SCS) aus, das den Vorjahreswert um rund 53 Prozent übertraf. Ausschlaggebend hierfür war neben dem hohen Auftragsvolumen auch die Abarbeitung von Großaufträgen zur Lagerautomatisierung in Nordamerika und Europa aus dem Geschäftsjahr 2020.

Das vorläufige EBIT bereinigt lag nach den ersten sechs Monaten in 2021 bei 462 Millionen Euro und hat sich damit gegenüber dem Wert des ersten Halbjahres 2020 (204,8 Millionen Euro) mehr als verdoppelt. Die vorläufige EBIT-Marge bereinigt erholte sich deutlich auf 9,3 Prozent (Vorjahr: 5,2 Prozent). Neben einer höheren Bruttomarge trugen die unterproportional gestiegenen Vertriebs-, Entwicklungs- und Verwaltungskosten zur verbesserten Profitabilität bei. Das vorläufige Konzernergebnis erhöhte sich deutlich auf 291 Millionen Euro (Vorjahr: 50,6 Millionen Euro). Das vorläufige unverwässerte Ergebnis je Aktie nahm auf 2,21 Euro (Vorjahr: 0,46 Euro) zu. Der vorläufige Free Cashflow lag bei rund 301 Millionen Euro (Vorjahr: - 219,6 Millionen Euro).

Erwartete Geschäfts- und Ertragslage

Der Auftragseingang der Kion Group wird zwischen 10.650 Millionen Euro und 11.450 Millionen Euro erwartet. Beim Konzernumsatz bewegt sich der Zielwert zwischen 9.700 Millionen Euro und 10.300 Millionen Euro. Für das EBIT bereinigt wird ein Zielkorridor von 810 Millionen Euro bis 890 Millionen Euro angestrebt. Der Free Cashflow wird weiterhin in der Bandbreite von 450 Millionen Euro bis 550 Millionen Euro erwartet. Für den ROCE bewegt sich der Zielwert zwischen 9,0 Prozent und 10,0 Prozent.

Der Auftragseingang für das Segment Industrial Trucks & Services (ITS) wird zwischen 6.850 Millionen Euro und 7.250 Millionen Euro erwartet. Beim Umsatz bewegt sich der Zielwert zwischen 6.250 Millionen Euro und 6.550 Millionen Euro. Für das EBIT bereinigt wird ein Zielkorridor von 525 Millionen Euro bis 565 Millionen Euro angestrebt.

Der Auftragseingang für das Segment Supply Chain Solutions (SCS) wird unverändert zwischen 3.800 Millionen Euro und 4.200 Millionen Euro erwartet. Beim Umsatz bewegt sich der Zielwert zwischen 3.450 Millionen Euro und 3.750 Millionen Euro. Für das EBIT bereinigt wird ein Zielkorridor von 385 Millionen Euro bis 425 Millionen Euro angestrebt. (ste)

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