Iveco Produktion

Iveco: Die LKW-Produktion in Ulm wird verlagert

©dapd/Michael Latz

Iveco: Runder Tisch bringt keine Ergebnisse

Arbeitnehmervertreter wollen betriebsbedingte Kündigungen vermeiden

Stuttgart. Ein Treffen zum Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze bei der angeschlagenen Fiat-Tochter Iveco Magirus ist am Donnerstag ohne konkrete Ergebnisse zu Ende gegangen. Dies teilte ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Stuttgart mit. Alle beteiligten Seiten hätten ihre Standpunkte und Informationen ausgetauscht.

Iveco hatte kürzlich bekannt gegeben, die Produtkion schwerer LKW im Ulmer Werk abzuziehen und nach Madrid zu verlagern. Als Ausgleich solle der Ulmer Standort zum Brandschutz-Kompetenzzentrum ausgebaut werden.

IG-Metall-Vertreter Michael Braun bekräftigte die Forderung, dass der geplante Umbau ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten gehen müsse. An dem Runden Tisch nahmen Vertreter von Gewerkschaften und Betriebsrat, den Bürgermeistern sowie Experten der Arbeitsverwaltung, des Sozialministeriums und des Wirtschaftsministeriums teil. Bei dem Treffen ging es unter anderem um gut 670 von 1070 Arbeitsplätzen, die in Ulm wegen der Verlegung der Lastwagenproduktion wegfallen sollen.

Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) will bei den geplanten Umstrukturierungen in enger Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern, Gewerkschaften und weiteren Anspruchsgruppen sozialverträgliche Lösungen entwickeln. (diwi)

 

 

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