Schlagloch

Schlaglöcher können zu schwerwiegenden Schäden am Fahrzeug führen, beispielsweise aufgeschlitzte Reifen oder ein verbogener Felgenrand

©Felix Kästle/dpa/picture-alliance

Italien: 1,3 Milliarden Euro für die Ausbesserung von Schlaglöchern

Italien will den Zustand seiner Straßen verbessern und macht dafür den nächsten Schritt. Aktuell sind Investitionen in Höhe von 1,3 Milliarden Euro geplant.

Rom. Im Kampf gegen Schlaglöcher auf italienischen Straßen geht das Projekt #bastabuche (es reicht mit den Schlaglöchern) in eine weitere Runde. Der Straßeninfrastrukturbetreiber Anas hat im Offiziellen Amtsblatt weitere Ausschreibungen mit einem Gesamtvolumen von 1,3 Milliarden Euro veröffentlicht.

Allein 520 Millionen Euro sind für die neue Asphaltierung vorgesehen. Aufgeteilt sind sie in landesweit 20 Bauvorhaben, die alle binnen Vier-Jahres-Frist fertiggestellt werden sollen. Im November soll dann die offizielle Ausschreibung für Instandsetzungsarbeiten auf Brücken und Viadukten erfolgen. Die Investitionssumme hier: 380 Millionen Euro. Weitere Projekte im Wert von ebenfalls 380 Millionen Euro wurden bereits im Juni ausgeschrieben.

Die mittlerweile zu den Staatsbahnen FS Italiane gehörende Anas hat insgesamt 30.000 Kilometer des italienischen Straßennetzes näheren Kontrollen unterzogen. Zusätzlich zu den Instandsetzungsarbeiten sind auf vielen Straßen (dazu gehören auch rund 3000 Kilometer Bundes- und Landesstraßen) neben Asphaltierungsarbeiten neue Fahrbahnmarkierungen fällig.

Das Projekt #bastabuche ist bereits im Jahr 2015 angelaufen. Das Gesamtinvestitionsvolumen beläuft sich auf bislang mehr als zwei Milliarden Euro. (nja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special ITALIEN – TRANSPORT & LOGISTIK.

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Italien – Transport & Logistik, Verkehrsinfrastruktur Bau & Finanzierung


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