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Weniger Exporte: Der ifo-Index für die Exporterwartungen der Industrie fiel im November von plus 7,0 auf minus 2,1 Punkte

©Christian Charisius/dpa/picture-alliance

Ifo: Exporterwartungen deutlich schlechter

Mit Rückgängen beim Export rechnet die Nahrungsmittelindustrie, Zuwächse erwarten aber die Chemische Industrie und die Elektrobranche.

München. Die Stimmung unter den deutschen Exporteuren hat sich der jüngsten Ifo-Unternehmensbefragung zufolge merklich verschlechtert. Der Index für die Exporterwartungen der Industrie fiel im November von plus 7,0 auf minus 2,1 Punkte. Die zweite Corona-Welle in vielen europäischen Ländern belaste das Exportgeschäft, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest am Mittwoch. "Einen deutlichen Dämpfer beim künftigen Auslandsgeschäft musste die Automobilbranche verkraften", sagte Fuest. "Der Optimismus der vergangenen Monate ist verflogen." Mit deutlichen Rückgängen beim Export rechne die Nahrungsmittelindustrie. Der Maschinenbau gehe eher von einer konstanten Entwicklung bei den Exportumsätzen aus, ebenso die Metallbranche. Zuwächse erwarteten hingegen die Chemische Industrie und die Elektrobranche. (dpa)

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