GLS_Lkw

GLS will sich künftig auf sein Kerngeschäft konzentrieren

©General Logistics Systems

GLS steigt bei Parcellock aus

Der Paketdienst verkauft seine Anteile am Paketkastensystem an seine Mitgesellschafter DPD und Hermes, bleibt aber als Zustellpartner erhalten.

Hamburg. DPD und Hermes bauen ihr Engagement beim universellen Paketkastensystem Parcellock aus und teilen sich die Gesellschafteranteile des Paketdienstes GLS zu gleichen Teilen auf. Vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung halten DPD und Hermes damit jeweils 50 Prozent. GLS bleibe dem System als Zustellpartner unverändert erhalten, teilte Parcellock mit. Der Anbieter liefert damit weiterhin Pakete in Paketkästen und –anlagen mit Parcellock-System ein.

Den Ausstieg als Gesellschafter begründete GLS auf VerkehrsRundschau-Anfrage mit der Tatsache, sich künftig auf sein Kerngeschäft, den Transport und die Zustellung von Paketen, fokussieren zu wollen. Aus diesem Grund habe sich das Untenrehmen dazu entschlossen, seinen Geschäftsanteil von 33,33 Prozent an die übrigen Gesellschafter zu verkaufen. Bis zur Kartellfreigabe bleibt GLS Gesellschafter der Parcellock. Über den Kaufpreis habe man Stillschweigen vereinbart.

Das Paketkastensystem Parcellock wurde im September 2016 offiziell in den Markt eingeführt und steht allen Paket- und Kurierdiensten sowie lokalen Lieferdiensten nach Freigabe durch den Nutzer offen. (sno)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KEP – KURIER-, EXPRESS-, PAKETDIENSTE.

1000px 588px

KEP – Kurier-, Express-, Paketdienste, GLS General Logistics Systems, Hermes, DPD Group


WEITERLESEN: