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Ford-Werke und ein Start-up wollen aus dem Rhein Energie gewinnen

©Simon Belcher/dpa/picture-alliance

Ford prüft Energiegewinnung durch Wasserkraft

Gemeinsam mit dem Start-Up Rheinsharing will der Autohersteller die Machbarkeit der Energiegewinnung durch Wasserkraft des Rheins prüfen.

Köln. Ford und das Start-Up Rheinsharing, hervorgegangen aus einer interdisziplinären Studierendeninitiative der Technischen Hochschule (TH) Köln, haben ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Die sechs Studierenden der Fahrzeugtechnik und Architektur hatten im März dieses Jahres den zweiten Platz der Ford Fund Smart Mobility Challenge mit ihrer Idee gewonnen, erneuerbare Energie durch die Strömung des Rheins zu gewinnen und diese unmittelbar zur Energieversorgung von Mobilitätsstationen zur Stromversorgung von Elektrofahrzeugen zu nutzen. Ausgehend von dem in dem Wettbewerb ausgearbeiteten Entwurf für den Rheinauhafen in Köln soll im Rahmen der Zusammenarbeit ein Konzept für das ebenfalls am Rhein gelegene Ford Werkgelände entwickelt werden. Grundlegend soll für den Standort Köln-Niehl untersucht werden, ob der Einsatz neuartiger Wasserkraftwerke im Rhein zur Erzeugung von klimaneutralem Strom auch in der Praxis möglich wäre. Teil der Machbarkeitsstudie sind Messungen der Strömungsgeschwindigkeit, Energiegewinnungsprognosen oder auch Kostenschätzungen.

Rheinsharing verfolgt die Idee, nachhaltige Mobilitätskonzepte für den urbanen Raum auszuarbeiten. So entstand die Idee, innovative Wasserkraftwerke mit nachhaltiger Architektur zu kombinieren, um aus der Strömungsenergie des Rheins grünen Strom zu gewinnen und diesen für den nachhaltigen Ausbau der Ladeinfrastruktur in Köln zu nutzen.

Die Energieversorgung nahegelegener Ladesysteme für Elektrofahrzeuge und Mikromobilitätsangebote bietet sich an, um die erneuerbare Energie verlustarm und unmittelbar vor Ort zu nutzen. (ste)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special LOGISTIKREGION NORDRHEIN-WESTFALEN.

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