Fedex Flugzeuge Hub Memphis

Fedex ist  Betreiber der weltweit größten Frachtfliegerflotte

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Fedex schraubt Gewinnprognose nach unten

Nach einem schwachen dritten Geschäftsquartal rechnet der US-Paketdienstleister im Gesamtjahr mit weniger Gewinn als bisher angenommen.

Memphis. Flaue Nachfrage und harte Konkurrenz durchkreuzen die Gewinnpläne des US-Paketdienstes Fedex. Nach einem überraschend schwachen dritten Geschäftsquartal rechnet das Management im gesamten Geschäftsjahr bis Ende Mai mit weniger Gewinn als bislang. Hinzu kommen die Belastungen aus dem laufenden Sparprogramm. Aus dem Asien-Geschäft, das dem Deutsche Post DHL-Konkurrenten glänzende Gewinne beschert, will sich Fedex ein Stück weit zurückziehen.

Im dritten Geschäftsquartal bis Ende Februar schlug sich das Preisbewusstsein der Kunden in einem Gewinneinbruch nieder. Während der Umsatz um vier Prozent auf fast elf Milliarden Dollar wuchs, ging der Überschuss um 31 Prozent auf 361 Millionen Dollar zurück, teilte der Betreiber der weltweit größten Frachtfliegerflotte am Mittwoch in Memphis mit.

Die Fedex-Aktie reagierte mit deutlichen Kursverlusten: Zum Handelsstart in New York verlor das Papier 4,39 Prozent auf 101,778 Dollar. Die Geschäftsentwicklung bei Fedex gilt als Indikator für die Gesamtkonjunktur, da der Paketdienst Waren von Herstellern aus so unterschiedlichen Branchen wie Elektronik, Pharma, Medizintechnik und Automobilbau transportiert. (dpa)

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