Insolvenz

Die Coronakrise und die damit einhergeheneden Umsatzeinbußen zwingen die Spedition Eusterhus zum Insolvenzantrag

©dpa/Picture Alliance/ Sören Stache

Eusterhus Spedition meldet Insolvenz an

Begründet wird die Zahlungsunfähigkeit des Speditionsunternehmens mit der Covid19-Pandamie und damit einhergehenden Umsatzeinbußen

Gütersloh. Die Eusterhus Spedition in Gütersloh hat Insolvenz angemeldet. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter wurde Rechtsanwalt Moritz Sponagel vom Amtsgericht Sielefeld ernannt. Das teilt die auf Insolvenzrecht ausgerichtete Kanzlei Dr. Sponagel Rechtsanwälte in Gütersloh mit.

Geschäftsbetrieb läuft vollumfänglich weiter

Begründet wird die Zahlungsunfähigkeit des Speditionsunternehmens mit der Covid19-Pandamie und damit einhergehenden Umsatzeinbußen. „Im Moment gibt es aber keinen Anlass zur Sorge“, betont der vorläufige Insolvenzverwalter Moritz Sponagel, „der Geschäftsbetrieb wird in vollen Umfang aufrechterhalten.“ Eine Prognose über die langfristige Zukunft der Eusterhus Spedition könne er aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgegeben, sagt Sponagel. Dazu sei es im Moment noch zu früh. Erste Sanierungsmaßnahmen seien aber bereits eingeleitet, betont er. Außerdem seien Kundenstamm und Inventar vorhanden.

Die Eusterhus Spedition am Lupinenweg wurde vor fast 100 Jahren in Gütersloh gegründet. Heute beschäftigt das Unternehmen Sponagel zufolge 19 Mitarbeiter, zudem seien für die Spedition 13 Sattelzugmaschinen im Einsatz. (eh)

 

 

 

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