Weiterhin freie Fahrt für Lkw fordern drei europäische Dachverbände der Transport- und Logistikbranche

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Europäische Transport- und Logistikverbände fordern koordinierte Corona-Lockerungen

Der Spediteursverband Clecat, die European Express Association und der European Shippers’ Council wollen, dass für den reibungslosen Warentransport einige Güterverkehrsausnahmen verlängert werden.

Brüssel. Die europäischen Dachverbände der Transport- und Logistikbranche haben den Fahrplan der EU-Kommission zur schrittweisen Aufhebung von Corona-Maßnahmen begrüßt und fordern diesbezüglich eine Koordination und Kommunikation mit allen betroffenen Wirtschaftssektoren. Die Synchronisierung der Corona-Maßnahmen werde von entscheidender Bedeutung sein, um einen weiterhin reibungslosen Warenverkehr zu gewährleisten und einen Flickenteppich unterschiedlicher Betriebsbeschränkungen in der EU in den kommenden Monaten zu vermeiden, betonen der Spediteursverband Clecat, die European Express Association (EEA) und der European Shippers’ Council (ESC) in einem gemeinsamen Schreiben.

Wichtig für den reibungslosen Transport von Gütern während des Übergangs in eine Post-Covid-19-Umgebung seien vor allem Express-Fahrspuren für Lkw an allen EU-Grenzen und weiterhin Ausnahmen von den Luftfracht-Richtlinien etwa bei den Time-Slot-Regeln, so die drei europäischen Branchenverbände. Die vorübergehende Beibehaltung von Sonderregeln wünschen sie sich nach eigenen Angaben auch im Straßengüterverkehr, wo aufgrund der Corona-Krise vielerorts Fahrverbote aufgehoben und die Lenk- und Ruhezeiten von Lkw-Fahrern flexibilisiert worden sind.  (ag)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special CORONA EPIDEMIEN & SEUCHEN – TRANSPORT UND LOGISTIK.

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Corona Epidemien & Seuchen – Transport und Logistik, Verkehrspolitik Europa & Übersee


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