Container-Terminal Burchardkai, Hafen Hamburg, Containerumschlag, CMA CGM

Der IMO-Rat ist das Exekutivorgan der IMO, die weltweit die Sicherheit der Schifffahrt und den Schutz vor Umweltverschmutzung durch Schiffe regelt

©Dietmar Hasenpusch/HHLA

Deutschland bestimmt weiter in Schifffahrts-Organisation IMO mit

Die Vertreter der Mitgliedsstaaten haben Deutschland für weitere zwei Jahre in den Rat der internationalen Schifffahrts-Organisation IMO gewählt. Damit kann das Land seine maritimen Interessen weiter vertreten und im Rat aktiv mitgestalten.

London/Berlin. Deutschland ist bei der Versammlung der Internationalen Schifffahrts-Organisation IMO von den Vertretern der Mitgliedsstaaten erneut in den Rat gewählt worden. „Durch unsere Wiederwahl können wir zwei weitere Jahre unsere maritimen Interessen im strategisch wichtigsten Organ der IMO vertreten und den Reformprozess der Organisation aktiv mitgestalten“, sagte Enak Ferlemann (CDU), Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, am Dienstag in Berlin. Deutschland habe mit 146 Stimmen von 174 Mitgliedsstaaten gemeinsam mit Australien das beste Ergebnis in seiner Gruppe erzielt.

Der IMO-Rat ist das Exekutivorgan der IMO, die weltweit die Sicherheit der Schifffahrt und den Schutz vor Umweltverschmutzung durch Schiffe regelt. Dem Rat gehören 40 Staaten an, die in drei Gruppen gewählt werden.

Liberia nicht mehr im Rat

Überraschend wurde Liberia nicht wieder in den Rat gewählt, obwohl aus steuerlichen und arbeitsrechtlichen Gründen zahlreiche Schiffe unter der Flagge des westafrikanischen Landes fahren. Als weltweit zweitgrößter Flaggenstaat hat Liberia rund ein Viertel des Gesamthaushalts der IMO zu tragen, kann aber nun bei der Aufstellung des Haushalts und der Verwendung der Mittel nicht mehr mitbestimmen. (dpa/ja)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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