Deliveroo

Der Essenslieferdienst Deliveroo zieht sich aufgrund der starken Konkurrenz aus Deutschland zurück

©Nick Ansell/empics/dpa/picture-alliance

Deliveroo stellt Deutschland-Geschäft ein

Der Essenslieferdienst aus Großbritannien wirft das Handtuch wenige Monate nach einem großen Deal, der seine Rivalen Lieferando und Lieferheld zusammenbrachte.

Berlin. Der britische Essenslieferdienst Deliveroo verlässt den deutschen Markt. Deliveroo wirft damit das Handtuch wenige Monate nach einem großen Deal, der seine Rivalen Lieferando und Lieferheld zusammenbrachte.

Deliveroo wolle nun verstärkt andere Märkte in den Fokus nehmen, nachdem sich der Umsatz dort verdoppelt habe, teilte das Unternehmen am Montag zur Begründung mit. Dabei gehe es um andere europäische Länder sowie die Asien-Pazifik-Region. Das Geschäft in Deutschland werde mit Ablauf des 16. August eingestellt. Deliveroo habe dafür gesorgt, dass Fahrer, Restaurants und Mitarbeiter „angemessene“ Vergütungs- und Kulanzpakete erhielten, hieß es ohne nähere Details.

Im deutschen Markt der Essenlieferdienste ist der Konkurrent Takeaway.com aus den Niederlanden besonders stark. Takeaway fügte im Frühjahr zu seiner Marke Lieferando das Deutschland-Geschäft von Delivery Hero hinzu. Nach der Übernahme gehören zu der Gruppe neben Lieferheld auch Pizza.de und Foodora. Deliveroo mit Hauptsitz in London wurde 2013 gegründet und ist nach dem Ausstieg in Deutschland noch in 13 Ländern aktiv. (dpa/ag)

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