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In manchen Branchen gerade dringend gesucht: freie Lagerkapazitäten

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DB Schenker stellt globalen Flächencheck vor

Der Logistikdienstleister begegnet dem Bedarf nach kurzfristigen Lagerflächen im Zuge der Covid-19-Krise mit der Einführung eines globalen Flächenchecks. So werden knapp 800 eigene Kontraktlogistiklager weltweit auf Leerflächen und temporäre Lagermöglichkeiten gecheckt.

Frankfurt am Main. Durch die Folgen der Coronavirus-Pandemie steigt weltweit die Nachfrage nach zusätzlichen Lagerkapazitäten: Gegenwärtig unverkäufliche Artikel müssen zwischengelagert werden, gleichzeitig legen Unternehmen Vorräte an, um Lieferunterbrechungen zu vermeiden. DB Schenker will diesem Bedarf mit der Einführung eines globalen Flächenchecks begegnen – einem neuen Service zur Identifizierung und Bewertung verfügbarer Leerflächen in allen 794 eigenen Kontraktlogistiklagern in mehr als 60 Ländern.

Insgesamt würden 9 Millionen Quadratmeter unter den globalen Flächencheck fallen, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Durch die Implementierung einer digitalen Plattform sei eine tägliche Aktualisierung der Menge und der Charakteristika verfügbarer Flächen möglich.

Interesse aus Online-Handel und anderen Branchen

„Quadratmeter, die normalerweise für bestimmte Kunden genutzt werden, um beispielsweise Marktschwankungen abzufedern, werden nun in temporäre Lagermöglichkeiten umgewandelt – zur Unterstützung von Unternehmen, die dringend zusätzliche Kapazitäten benötigen“, erläutert Xavier Garijo, Vorstand für Kontraktlogistik von DB Schenker. Das Interesse an dem neuen Service ist laut DB Schenker bereits jetzt hoch: Zu den ersten Kunden zählen demnach Online-Händler, Sportmode- und Elektronikhersteller sowie Industrieunternehmen. (mh)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special KONTRAKTLOGISTIK.

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Kontraktlogistik, DB Schenker


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