Im Bremerhaven und im Hafen Hamburg stehen Anwendern jetzt neue Möglichkeiten für Freistellungsprozesse von Importcontainern zur Verfügung

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Dakosy und dbh digitalisieren Freistellungsprozess für „German Ports“

Erste Carrier und Spediteure haben sich der gemeinsamen deutschen Lösung für digitalisierte Freistellungsprozesse von Importcontainern bereits angeschlossen und den Blockchain-Ansatz integriert.

Hamburg/Bremen. Eine gemeinsame deutsche Lösung für den digitalisierten Freistellungsprozess von Importcontainern entwickeln die auf Port Community Systeme spezialisierten Dienstleister Dakosy, Hamburg, und dbh Logistics, Bremen. Noch dieses Jahr sollen erste Reedereien und Spediteure an die Plattform angeschlossen werden, die künftig unter dem Label „German Ports“ vermarktet wird. Dakosy und dbh haben die Voraussetzungen geschaffen, um den Freistellungsprozess für Importcontainer in den deutschen Seehäfen Hamburg, Bremerhaven, Bremen und Wilhelmshaven zu standardisieren und digitalisieren. Sowohl prozessseitig als auch technologisch stehen den Beteiligten verschiedene Möglichkeiten offen, die Anwendung für den Freistellungsprozess zu nutzen. So stellen sie den Anwendern erstmals die Blockchain-Technologie zur Verfügung. Die Eignung und Praxistauglichkeit der Blockchain für den Freistellungsprozess wurde bereits im Rahmen des Ihatec-Forschungsprojekts Robob bestätigt. Die Anwendung wird sowohl im Hamburger als auch im Bremischen Port Community System zur Verfügung stehen. In Hamburg wird dies im Rahmen der Import Message Platform (IMP) geschehen, in den Bremischen Häfen und Wilhelmshaven innerhalb der Business Integration Platform (BIP). (ste)

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special SEEFRACHT & HÄFEN.

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