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Bei den Österreichischen Bundesbahnen ändert sich beim Thema Stornogebühren gegenüber anderen Eisenbahnverkehrs-Unternehmen nichts

©krischanz.zeiller/Rail Cargo Group

Corona-Krise: ÖBB verlangen auch weiterhin keine Stornogebühren

Entsprechende Gebühren wie in Deutschland gibt es bei den Österreichischen Bundesbahnen nicht. Das soll sich auch in Zukunft nicht ändern.

Während die Deutsche Bahn gestern angekündigt hat, Eisenbahnverkehrs-Unternehmen (EVUs) in der Krise dahingehend entgegenzukommen, dass sie keine Gebühren bei einem Storno von gebuchten Trassen verlangen will, ändert sich in Österreich nichts. Denn, wie es seitens der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) gegenüber der Verkehrsrundschau heißt: „Eine Stornogebühr wie in Deutschland gibt es bei den ÖBB nicht. Daher wird bei uns auch keine Gebühr verlangt.“

Eine engere Zusammenarbeit zwischen den ÖBB und den rund 50 EVUs in Österreich ist aufgrund der Corona-Krise derzeit nicht vorgesehen. Vor zwei Tagen allerdings waren ÖBB und ihr privater Wettbewerber Westbahn in einer gemeinsamen Aussendung an die Öffentlichkeit gegangen, in der sie schnelle Unterstützung für die Eisenbahn auf nationaler und europäischer Ebene forderten.

Der Güterverkehr auf der Schiene garantiere auch in der Krise die Versorgung mit wichtigen Konsumgütern, vor allem Nahrungsmitteln und medizinischen Produkten, heißt es in der Aussendung. Gleichzeitig könnten die zurückgehenden Einnahmen die Kosten der Unternehmen nicht decken, selbst wenn diese aufgrund von Kurzarbeit verringert werden konnten. (ms) 

Weitere Berichte zu diesem Thema finden Sie in unserem Special RAILCARGO & KV.

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