DPD, Paketzusteller

Bis zu 2,5 Millionen Paketen pro Tag hat der Paketdienstleister DPD im vergangenen Jahr ausgeliefert

©DPD-Group

Corona gibt DPD einen Wachstumsschub

Der Umsatz des Paketdienstleisters in Deutschland ist im vergangenen Jahr mit rund 14 Prozent kräftig gestiegen. Dem Unternehmen kam dabei auch der Lockdown zugute.

Aschaffenburg. Die Corona-Pandemie hat dem Paketdienstleister DPD einen kräftigen Schub gegeben. Der Umsatz sei in Deutschland 2020 um etwa 14 Prozent auf mehr als 2 Milliarden Euro gestiegen, teilte die Tochter der französischen Post am Montag in Aschaffenburg mit. 2019 hatte das Plus bei 4,5 Prozent gelegen. Der Zuwachs bei der Sendungsmenge lag 2020 mit 13 Prozent ähnlich hoch wie der Anstieg der Erlöse. Grund für die Entwicklung war der in Coronazeiten boomende Online-Handel - viele Menschen bestellen sich Waren im Internet, weil die Geschäfte geschlossen sind oder sie den Gang in die Läden meiden wollen.

DPD-Deutschlandchef Eric Malitzke war zufrieden. „Mit bis zu 2,5 Millionen Paketen pro Tag haben wir im vergangenen Jahr nicht nur Millionen Haushalte versorgt, sondern auch Regale befüllt und Produktionen am Laufen gehalten“, sagte der Manager.

Mit großem Vorsprung ist die Deutsche Post DHL Marktführer in der deutschen Paketbranche, fast die Hälfte der Sendungen beförderte der Bonner Konzern. Zu den großen Wettbewerbern gehören UPS, Hermes und DPD. Die ganze Branche boomt. Nach Schätzung der Bundesnetzagentur schnellte die Sendungsmenge 2020 im Vergleich zum Jahr davor um neun Prozent auf 12,4 Milliarden in die Höhe. (dpa)

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